“Foren sind jetzt aber eher so 1990…”

Unfassbar. Früher war das Internet eine neue interessante Technik um Informationen auf “einfachem” Wege schnell zu verbreiten. Mittlerweile gibt es täglich  neues im Internet zu entdecken und Vokabeln die man sich einprägen muss, weil man sonst nicht cool genug für den Technischen Fortschritt ist.

Täglich lesen wir Nachrichten (natürlich im Internet) über neue coole Plattformen und Webanwendungen die das ganze noch viel cooler und besser für uns machen. Weiterlesen

Projekt: Gitarre

Spielen so viele Menschen ein Instrument? In der Schule durfte ich früher höchstens immer mal die Triangel spielen und pro Stück maximal 3 mal draufhauen :]. Vor ein paar Monaten habe ich dann angefangen Gitarre zu spielen. Für Unterricht ist meine Woche schon zu voll. Leider! Also übe ich und über ich immer so wie ich gerade Zeit habe. Mal ne Woche nicht, mal ein paar Stunden lang. Ich finde es mitlerweile ganz passabel, bin jedoch immer noch als Anfänger einzustufen. Aber es geht scheinbar auch ohne Gitarrenlehrer :]
Ich habe mit “Oasis – Wonderwall” angefangen. Viele meiner Freunde bringen mich vermutlich um wenn ich es ein weiteres mal spielen sollte ^^

Vielleicht gibt es nun ab und zu mal nen kleines Video vielleicht auch nicht. Mal sehen =)

 

Manchmal macht man bescheuerte Sachen… Klorat (Borat-Verarsche) bei -17° im See

Dieses Video war eigentlich nur für das Isenbütteler Schützenfest gedacht. Es sollte nur in der “Werbeunterbrechung” bei der Darbietung des Jugendzuges zu sehen sein. Als 89.0 RTL jedoch das Mini Cooper Gewinnspiel durchführte, mussten wir dieses Video einfach einsenden!

Ich möchte gar nicht viel dazu sagen. Lasst es einfach auf euch wirken ^^

Vielen Dank an folgende Musiker, die Ihre tolle Musik unter der Creative Common Lizenz freigeben:

  1. JAMMIN-INC – System Overload
  2. MEMEvsXAN – 24

Falsche Hülle beim Apple Case Programm bekommen? NP!

Im vorletzten Artikel habe ich einen kleinen Testbericht zu meinem neuen iPhone 4 geschrieben. Da ich mein iPhone noch vor dem 30. September bekommen habe, durfte ich mir noch eine kostenlose Hülle im Apple Case Programm bestellen. Allerdings kam die falsche Hülle an …

Vor ein paar Tagen durfte ich mich über ein Paket von Apple in meinem Briefkasten freuen. Als ich das Paket dann ausgepackt habe, kam allerdings sofort die ernüchterung. DIE FALSCHE HÜLLE! Da ich diese Silikonhüllen echt hasse, habe ich mir eigentlich das Speck Fitted bestellt. Bekommen habe ich allerdings das Silikon Case  Griffin FlexGrip punch. Ich bin dann gleich am Rechner und habe meine Bestellungsdetails überprüft und nochmal bestätigt bekommen, dass ich wirklich das Speck Fitted bestellt habe.

Am nächsten Tag habe ich dann gleich bei der Apple Hotline angerufen und gefragt wie ich denn nun die Hülle bekomme, die ich auch bestellt habe. Ich hatte eine tolle Kundenberaterin am Telefon. Sie hat sich mehrfach entschuldigt und mir gesagt, dass das seit dem Case Programm wohl öfter vorkommt. Sie hat mir direkt die richtige Hülle losgeschickt und mir angeboten die von Griffin behalten zu können. Fünf Minuten später hatte ich dann auch direkt die neue Bestellbestätigung.

Ich finde es einfach Klasse, wie flexibel man mit solchen Dingen bei Apple umgeht! Daumen hoch!

Im nachhinein muss ich allerdings zugeben, dass das Case von Griffin garnicht soo schlecht ist. Es sieht eigentlich ganz schick aus und fühlt sich deutlich besser an als andere Silikonhüllen. Allerdings sieht man an den “Schweißstellen” deutlich wie es zusammengesetzt ist. Dadurch wirkt das Gehäuse dann nicht mehr ganz so wertig. Beim Dockinganschluss sieht es so aus, als würde das Silikon schon leicht wabelig werden.
Kaufen würde ich mir das Griffin trotz der positiven Eindrücke jedoch trotzdem nicht.

HowTo: Twonkymediaserver auf der CH3SNAS/DNS-323 und anderen NAS

Allen unter euch die ihr NAS als Streaming-Server nutzen wollen könnte dieser Artikel eventuell weiterhelfen. Er ist richtet sich allerdings speziell auf die Conceptronic CH3SNAS aus. Ich beschreibe in diesem Artikel, wie ihr einen Twonkymedia-Streaming Server auf eurer CH3SNAS zum laufen bekommt. Dieses How-To funktioniert auch auf anderen Geräten wie dem DNS-323!


Ich gehe davon aus, dass ihr euch mit der Materie bereits auseinandergesetzt habt und werde für zwar unwarscheinliche aber mögliche Schäden nicht haften! (Zwangabsatz )


Schritt 1:

Ihr müsst euch bewusst sein, mit was ihr die gestreamten Filme abspielen möchtet, denn ihr braucht auf jedenfall zu dem Streamingserver auch noch einen Client, der auf die bereitgestellten Inhalte zugreift. Dies könnte eine Playstation 3, eine XBOX 360, eine Streaming Box oder ein Handelsüblicher PC mit installierter UPNP/AV Clientsoftware sein.

Damit ihr den Twonkymediaserver nach dieser Anleitung installieren könnt, ist es notwendig FunPlug auf seiner CH3SNAS installiert zu haben! Eine Anleitung findet ihr hier.

Schritt 2: (optional)
Damit euer Streamingclient möglichst viele Codecs unterstützt, solltet ihr ein Update des Clients machen. Bei Playstation und Xbox einfach ein Firmwareupdate (falls vorhanden) starten. Die Playstation 3 kann z.B. erst in den neueren OS Versionen DivX Filme abspielen. Bei der Playstation müsst ihr die Codecs zum Teil noch im Einstellungsbereich aktivieren.

Schritt 3 (Für Windows User):
Besorgt euch eine Testversion bzw. kauft euch eine möglichst aktuelle Version vom Twonkymediaserver. Bitte beachtet, dass der Job der Entwickler von Software immer davon abhängt, dass diese auch gekauft wird. Auf der Entwicklerseite, findet ihr die neuste Version (heutiger Stand: 5.1.2). Auf der Entwicklerseite gibt es auch eine Testversion. Derzeit gibt es eine Rabattaktion von Twonkymedia. In der Zeit der Rabattaktion ist der Streamingserver für 9,90 zu haben. (Spottpreis)
Mittlerweile findet ihr hier sezielle Versionen für verschiedene NAS Systeme. Da das DNS-323 Baugleich mit dem CH3SNAS von Conceptronic ist, können die CH3SNAS Besitzer ruhig zum Paket für die DNS-323 greifen. Das ZIP Archiv müsst ihr komplett entpacken und in einen Ordner eurer Wahl stecken. Danach könnt ihr einfach (nur auf Windows Systemen) die nassetup.exe ausführen. Dort wird man durch einen Assistenten geleitet, der den schwierigsten Teil für einen übernimmt.

Schritt 3 (Für alternative Betriebsysteme):

Zunächst hier das entsprechende Paket für euer NAS System herunterladen. Daraufhin das Verzeichnis entpacken und die Windows Installationsdateien entfernen.  Dann müsst ihr den Ornder auf die Festplatte eures NAS kopieren, wo ihr auch das fun_plug installiert habt. Sollte für gewöhnlich /mnt/HD_a2 sein.

Schrifft 4:

Zuletzt  loggt ihr euch via Telnet oder falls ihr schon SSH installiert habt über SSH auf dem NAS ein und führt die Datei twonkymediaserver mit ./twonkymediaserver aus. Wenn ihr nun in euern Browser die IP des NAS mit dem Port 9000 eingibt, solltet ihr folgendes Fenster sehen.

xxx.xxx.xxx.xxx:9000

Wenn alles geklappt hat, könnt ihr den Twonkymediaserver konfigurieren und euern Spaß damit haben ;)

Ein nettes Startskript und die Lösung zu einem Problem mit der Version 6.x vom Twonkymediaserver gibt es hier

Apple iPhone 4 32GB Unboxing, Testbericht und Erfahrungen

Seit ungefähr einer Woche bin ich nun endlich im Besitz eines iPhone 4. Ich habe es fast genau 3 Monate vor dem eigentlichen Termin meiner Vetragsverlängerung vorbestellt. Damals hat mich die Telekomdame zwar sehr komisch angeguckt, aber es hat sich gelohnt! Genau an dem Tag wo ich meine Vertragsverlängerung durchführen konnte war ich nun auch endlich bei der Vorbestellerliste an der Reihe. In diesem Artikel werde ich euch meine bisherigen Eindrücke und alltäglichen Erfahrungen schildern. Viel spaß! PS: In diesen Artikel werde ich sehr gerne mit meinem alten iPhone 3G vergleichen.

Endlich!
Nachdem ich 3 Stunden im Telekom Shop auf eine freie Mitarbeiterin warten musste, bekam ich dann endlich mein 32 GByte iPhone 4. Innerhalb einer halben Stunde war dann auch die Mini Sim Karte freigeschaltet. Da ich meine kostenlose iPhone 4 Hülle nur über die App bestellen konnte, habe ich mir für vorübergehend gleich noch eine Schutzfolie mitgenommen. Kostenfaktor lag bei ca. 9 Euro für 3 Folien die auf die Vorderseite des iPhone kommen. Leider hat der Telekom-Shop keine Folien für die Rückseite des Smartphones im Programm. Die reguläre Vertragsverlängerung in den Tarif Complete 240 hat mich inkl. Smartphone 149,99 Euro gekostet. Ein fairer Preis für die 32 GByte Variante wie ich finde.

Unboxing

Darf ich dich anfassen?
Das neue Smartphone aus dem Hause Apple fühlt sich sehr wertig und stabil an. Man hat den Eindruck perfekte Verarbeitung in der Hand zu halten. Dies sah bei den älteren Modellen ein wenig anders aus. Aufgrund der Glasflächen hat man allerdings (ich jedenfalls) sehr viel Angst das Gerät ausversehen fallen zu lassen oder irgendwie zu zerkratzen. Jedoch ist mir das bisher nicht gelungen ( zum Glück ) einen Kratzer in das edle Gehäuse zu machen. Ich habe bisher nur die iAcc Folie auf der Vorder- und die Artwizz Folie auf der Rückseite.
Der Druckpunkt der Standby-Taste ist mir etwas zu lasch. Manchmal merkt man garnicht, ob man sie nun gedrückt hat oder nicht. Die Druckpunkte der Lautstärkeregelungstasten sind jedoch top!

The Antennagate

Da es bereits reichlich Gesprächsstoff zu diesen Thema gab, möchte ich auch nicht großartig darauf eingehen. Anfänglich ist es mir mehrmals gelungen den Empfang durch anfassen des Gehäuses zu stören. Als ich dies dann jedoch meinen Arbeitskollegen demonstrieren wollte, ist es mir nicht mehr gelungen. Ich denke es kommt immer auf die aktuelle Standortbezogene Netzqualität an. Gesprächsabbrüche oder ähnliches konnte ich bisher noch nicht feststellen. Naja vielleicht kann man das AntennaGate auch als Schutzfeature ansehen:

“Sie: Schatz? Hallo?” “Er: Tut mir leid ich verstehe dich nicht… Die Verbindung ist ganz schlecht. dut dut dut “

Lautsprecher und Kopfhörer:

Die Kopfhörer haben wieder eine integrierte Steuerung sowie ein Mikrofon. Mit den Kopfhöreren kann man nicht nur Gespräche annehmen, sondern auch die Lautstärke regeln und im iPod Modus navigieren. Die Klangqualität ist wie gewohnt in Ordnung. Die Verkleidung des Klinkensteckers ist deutlich eckiger geworden und wirkt deutlich stabiler.

Der integrierte Lautsprecher des iPhone sitzt nun auf der linken und nicht wie gewohnt auf der rechten Seite. Er ist aufjedenfall deutlich lauter als die der Vorgänger und kann sich “hören” lassen.

The Retina is in your eyes!

Das neue Retina (deut. Netzhaut) Display von Apple hat eine Auflösung von 960 x 640 Pixel bei 326 ppi. Die hohe Auflösung und die satten Farben fallen sofort auf. Videos und Bilder auf dem iPhone sehen verdammt gut aus! (vorausgesetzt diese sind hochauflösend)

Das iPhone 24 Stunden lang benutzen? Ganz ohne aufladen?

Ja! Es funktioniert. Endlich kann ich die Funktionen meines Telefons nutzen, ohne mir gleich Gedanken darüber machen zu müssen wo ich das nächste Ladegerät finde! GPS, WLAN, Push-Meldungen, UMTS und Bluetooth ziehen beim 3G noch richtig Akkuleistung. Beim iPhone 4 habe ich diese Funktionalitäten durchgehend an und der Akku hällt ohne weiteres 2 Tage durch! Beim Vorgänger waren es zuletzt nur noch ein 3/4 Tag. Wenn ich jedoch den ganzen Vormittag Musik via Kopfhörer höre, zwischendurch noch am Twittern, Telefonieren und Spielen bin, ist der Akku spätestens am nächsten Morgen leer. Beachtlich, denn beim 3G hätte ich bei meinen derzeitigen Nutzungsbedarf nicht mal den Vormittag ausgehalten! Wenn man alle Akku lastigen Dienste ausschaltet und das Handy nicht viel benutzt, sollte die Akkulaufzeit bei bis zu 4 Tagen liegen. Die Frage ist nur, wann der Akku anfangen wird an Kapazität zu verlieren… Jedenfalls kann ich das Handy nun endlich auch als mp3 Player benutzen!

“Wähle Heinz Müller Schulze.” iPhone: “Wähle 0538420923423″  o.O

Sprachsteuerung ist immer was richtig tolles! Jedenfalls solange sie auch einigermaßen funktioniert… Wenn ich ganz ehrlich bin, klappt das beim iPhone nur in 65 % der Fälle. Dort ist aufjedenfall noch Verbesserungspotenzial!

Hochauflösende Bilder, FaceTime, HDR, LED Flash, HD Videos? Cool!

In Sachen Kamera hat das iPhone deutlich zugelegt. Nicht nur auf der Rückseite neben den neuen LED Blitzlicht, sondern auch gleich vorne ist jeweils eine Kamerea vorhanden. Die vordere hat eine deutlich bessere Qualität als die 2MP Kamera vom 3G. Man kann damit Portraits von sich selbst schießen und sich dabei auch noch ansehen. Die Fotos mit der Frontkamera sind für Schnappschüsse in Ordnung. Die Kamera auf der Rückseite hingegen brauch sich nicht vor anderen Smartphone Kameras verstecken. Wenn man bei Sonnenlicht Fotos macht, können darunter sogar welche sein die man entwickeln lassen würde. Der Auslöser hat deutlich an Speed zugelegt und vermeidet dadurch stärkere Verwackler. In dunklen Ecken und bei schlechten Licht ist leider ein deutliches Rauschen erkennbar… Fotos die mit dem internen Blitzlich gemacht wurden, wirken leider sehr Farbunencht. Bilder im HDR Modus sehen dafür deutlich besser aus! Die Fokussierung ist für ein Handy ziemlich schnell und Präzise. Die folgenden Beispielbilder wurden von mir mit meinem iPhone geschossen. Was ich nun bei jeden iPhone Modell kritisiert habe, ist immer noch geblieben: Ich muss den Auflöser auf dem Display drücken und habe keinen gesonderten Knopf. Andere Hersteller schaffen es doch auch nen Auslöser am Rand des Handys unterzubringen, warum nicht Apple? So verwackelt man die einfachsten Bilder von viel zu oft…

Videos die mit dem iPhone aufgenommen wurden, können sich durchaus sehen lassen! Zwar ist der Autofokus ein wenig Träge, aber das Endprodukt kann sich durchaus sehen lassen! Seht selbst:

Das Video reiche ich Morgen nach!

Smartphone auf Speed:

Anfänglich waren Apps auf dem iPhone 3G noch flüssig nutzbar. Später wurden diese jedoch immer Komplexer und Ressourcenfressender… Mit jedem Firmwareupdate wurden die Ressourcen des 3G noch zusätzlich beeinträchtigt. Wenn dann der Programmstart von den einfachsten Programmen dann immer 30+ Sekunden dauerte, hat man es lieber gleich sein gelassen.

Mit dem iPhone 4 und den mitlerweile 120 Apps die ich drauf habe, kann ich mich bisher nicht beschweren. Spiele und Programme starten deutlich schneller und lassen sich viel flüssiger bedienen. Alleine der Hardwareunterschied wäre für mich ein großer Faktor zum Kauf gewesen. Die Sprünge vom 3GS zum 4 werden jedoch denke ich nicht mehr so groß ausfallen wie bei den Vorgängern vom 3GS. Das “Multitasking”, wenn auch kein echtes, beschleunigt das Navigieren zwischen Programm extrem!

PS: Über iMovie werde ich in einen der nächsten Artikel berichten.

Fazit:

Für iPhone Besitzer der ersten beiden Generationen lohnt sich der Umstieg. Das Leben wird durch die viel bessere Hardware nochmal deutlich angenehmer. Ob sich der Umstieg vom 3GS lohnt, müssten die Besitzer des 3GS wohl am besten wissen. Das AntennaGate wird in meinen Augen deutlich überbewertet und findet von mir keine weitere Beachtung. Es gibt zwar wie immer noch einiges, was man besser machen kann, aber warten wir die nächsten Generationen ab. Ich für meinen Teil bin glücklich mit der Entscheidung wieder ein iPhone zu nehmen!

Auslesen des NT-Useraccounts mit Apache 2.X unter Windows

Gerade in Firmen ist es manchmal praktischer, wenn die Benutzer sich an den Webapplikationen nicht extra anmelden müssen. Da dies allerdings für setzen von Berechtigungen in der Webapplikation meißtens unumgänglich ist, kommt die Idee des SSO (Single Sign On) genau richtig.
Man meldet sich also nur noch Morgens mit dem Rechner direkt an der Domäne an und brauch sich dann bei keiner Software mehr zu verifizieren. Das mag zwar nicht unbedingt mit jedem Browser funktionieren, allerdings funktioniert es mit den in Firmennetzwerken meist verwendeten “Internet Explorer”. Wichtig ist in diesem Beispiel, dass der Webserver, der die Daten liefert, sowie die Clients die die Daten abfragen alle an der Domäne angemeldet sind.
Microsofts IIS besitzt von Haus aus das Authentifizierungsverfahren NTLM“, beim Apache muss allerdings erst nachgeholfen werden.

Auf Linux Server Systemen, braucht man das Zusatzmodul NTLM2, auf Windows Servern braucht man das Modul mod_auth_sspi. Die Konfiguration ist denkbar einfach. Im Fall vom SSPI Modul müsst ihr einfach die Moduldatei in das Modulverzeichnis eures Apache Webservers verschieben und in der httpd.conf folgende Zeilen einfügen:

</pre>
LoadModule sspi_auth_module modules/mod_auth_sspi.so

<Directory '---Das Verzeichnis, das ihr per SSO schützen wollt">
 AllowOverride None
 Options None
 Order allow,deny
 Allow from all

 AuthName "SSPI"
 AuthType SSPI
 SSPIAuth On
 SSPIAuthoritative On
 SSPIDomain Eure Domain
 SSPIOmitDomain Off
 SSPIOfferBasic Off

 require valid-user
</Directory>

Das Modul solltet ihr möglichst als letztes laden…

Bevor ihr nun die Server Variablen auslesen könnt, müsst ihr beim jeweiligen Client den Webserver als Vertrauenswürdige Seite im Internet Explorer eintragen, sonst kann es zu Problemen kommen!

Nach einem Apache Restart, könnt ihr nun ausprobieren ob in dem angegebenen Verzeichnis, die entsprechenden Daten ankommen.

Mit dem Befehl:


echo $_SERVER['REMOTE_USER'];

Könnt ihr euch Domäne und NT Account des angemeldeten Benutzers ausgeben lassen.

HowTo: Remotedesktopverbindung über das Internet!

In diesem Artikel findet ihr eine Anleitung, wie ihr eine Remotedesktopverbindung zu einem anderen PC über das Internet herstellen könnt.

Ein Remotedesktopverbindung kann einem viele Wege und Rennerei abnehmen. Es macht einfach einiges einfacher, wenn z.B. ein Bekannter anruft und fragt, ob man ihm mal eben was einstellen kann, der Weg zu ihm aber mal eben 20 Minuten dauert.

Um eine Remotedesktopverbindung zu einem anderen Rechner herzustellen, muss das das gleichnamige Tool einfach geöffnet, die Ziel IP-Adresse eingegeben und auf öffnen geklickt werden. So einfach geht das jedoch nur im eigenen Heimnetzwerk. Möchte man allerdings eine Verbindung zu einem Rechner herstellen, der irgendwo in den Weiten des Internets steckt, so wird die ganze Angelegenheit schon ein bisschen kniffliger. Zum einen hat fast kein Internetuser eine dauerhaft feste IP-Adresse, denn bei DSL Kunden wird diese nach 24 Stunden erneuert. Zum anderen müssen die Datenpakete die über den Empfänger-Router kommen noch den Weg zum richtigen PC finden. Folgende Schritte beschreiben wie man ganz einfach und ohne Zusatzkosten die ganze Geschichte auf einem einfachen Wege zum laufen bekommt.

1. Dynamischen DNS Eintrag besorgen
Das Problem mit der 24 Stunden beständigen IP Adresse lässt sich mit Hilfe eines dynamischen DNS Eintrags lösen. Bei einem solchen DNS Eintrag wird dem Anbieter des Dienstes bei jeder IP Adressänderung die neue (Internet) IP-Adresse mitgeteilt. Entweder lässt man diese Mitteilung automatisiert durchführen. Der Anbieter DynDNS.com bietet z.B. einen solchen Service an. Man registriert sich einfach auf der Seite und erstellt dort unter “My Hosts” einen neuen Host Eintrag. Dazu wählt man eine Domain aus, die man dann zur Remotedesktopverbindung nutzen möchte. Sobald der Eintrag erstellt wurde, kann man die DNS Adresse direkt nutzen.

2. Router  konfigurieren
Da wir in diesem Fall unseren Onkel via RemoteDesktopverbindung erreichen möchten, müssen wir nun seinem Router sagen, dass er bei jedem Internetreconnect (also IP-Wechsel) DynDNS.com darüber informiert, dass er nun über eine andere IP-Adresse erreichbar ist. Dadurch ist das Netz des Onkels dann immer über die gleiche Domain(z.B. onkel_jens.dontexist.com) erreichbar. Allerdings unterstützt nicht jeder Router diesen Dienst. Bei einer Fritz Box muss zunächst die Expertenansicht aktivieren um das benötigte Menü zu sehen. Die Einstellung kann man über die Systemeinstellungen auf der Weboberfläche der Fritz Box tätigen. Danach finden wir unter “Einstellungen -> Erweiterte Einstellungen -> Internet -> Dynamic DNS” das benötigte Konfigurationsmenü.

dyndns

In diesem Menü müsst ihr erstmal ein Häkchen bei “Dynamic DNS benutzen” machen. Danach wählt ihr den Dynamic DNS Anbieter, in unserem Fall wäre das dyndns.com. Bei Domainname tragt ihr den von euch auf DynDNS.com ausgewählten Domainnamen ein. Nun müsst ihr nur noch eure DynDNS.com Anmeldedaten eingeben. Mit dem Klick auf “Übernehmen” speichert ihr das ganze.

3. Portfreigabe
Nun würden wir bereits die Fritz Box unseres Onkel erreichen können. Das testen wir natürlich gleich mal mit einem Ping. Dazu öffnet ihr die Konsole, indem ihr auf “Start -> Ausführen” klickt und dort dann “cmd” eingibt und Enter betätigt. Im schwarzen Fenster geben wir dann “ping Domain” ein. Anstatt Domain gibt ihr dann die von euch gewählte Domain ein. Falls der ihr eine negative Ausgabe zurückbekommt, muss das nicht gleich heißen, dass der Router nicht erreichbar ist. Viele Router unterbinden Ping Befehle auf der Internet Seite.

4. Portforwarding
Würden wir nun versuchen eine Remotedesktopverbindung herzustellen, indem wir die Domain unseres Onkels angeben, wird leider noch nichts passieren. Das liegt daran, dass nun der Router die Datenpakete die ihr mit dem Verbindungsversuch hinschickt, abbekommt. Wir müssen dem Router also sagen, dass er die Datenpakete für die Remotedesktopverbindung an den Rechner unseres Onkels weiterreicht. Dazu gehen wir in das Menü Portfreigabe unter: “Einstellungen -> Erweiterte Einstellungen -> Internet -> Portfreigabe”.

Portfreigabe

Hier erstellen wir nun eine “Neue Portfreigabe”. Dort wählen wir zunächst “Andere Anwendungen” aus und geben der Freigabe eine Bezeichnung.  Als Protokoll wählen wir “TCP” . In den anderen Feldern geben wir, wie auf dem Screenshot den Port 3389 für den Eingangs- und Weiterleitungsport an. Als IP- Adresse schreiben wir nun die IP-Adresse des Rechners unseres Onkels rein. Mit einem Klick auf “Übernehmen” bestätigen wir nun unsere Eingabe. In der Übersicht müssen wir nun sichergehen, dass bei der Spalte “Aktiv” in unserer neuen Regel ein Häkchen vorhanden ist.

portfreigabe2

Mit einem weiteren Klick auf “Übernehemen” bestätigen wir das ganze ein weiteres mal.

5. Speichern und ausprobieren
Nun können wir die kompletten Konfigurationen unter “Einstellungen -> Erweiterte Einstellungen -> System -> Einstellungen Sichern” speichern. Ihr könnt die ganze Geschichte einmal ausprobieren. Überprüft falls es nicht auf Anhieb klappt, alle Konfigurationen und vor allem, ob DynDNS wirklich die aktuelle IP-Adresse besitzt. Viel Spaߟ!

PS: Dies ist eine von vielen Möglichkeiten, es besteht auch die Möglichkeit, dies verschlüsselt über ein VPN zu machen.

Ich bin wieder da, Hurra!

Hey Leute,

leider konnte ich in den letzten 4 Wochen nicht wirklich Artikel schreiben. Ich hatte Urlaub und bin umgezogen. Dadurch hatte ich kein Internet und sowieso keine Zeit. Internet wird laut 1und1 im Laufe des folgenden Tages geschaltet. Da bin ich mal gespannt ob das funzt. Gerade bin ich per T-Mobile Web´n´Walk Stick IV online. Diesen habe ich mir heute bei Penny für 59,90 Euro einfach mal geleistet. Ist ja auch mal für Unterwegs ganz nützlich.  Kann den übrigens bereits jetzt schon empfehlen. Hatte kein Sim Lock und war nicht mal einem Vertrag (sogar keinem Prepaid Vertrag) zugeordnet. So kann ich nun meine dritte Multi Sim Karte aus dem iPhone Complete M Vertrags der ersten Generation nutzen. Gut, dass ich nicht auf einen der neuen Tarife umgestiegen bin.

Übrigens habe ich das How-To über die Remotedesktopverbindung via Internet nicht vergessen. Wird die Tage dann mal fertig geschrieben! Sry, dass ich es nicht mehr rechtzeitig vor der Internetkappung geschafft habe.

Übrigens wurde der Administrator Kennwort Bug in der alten WordPress Version auf meinem Blog angewendet. So musste ich nen altes Datenbankimage suchen und den Schlüssel meines Passwortes per Hand via iPhone in der produktiven Datenbank wieder eingeben. Dann konnte ich mich auch endlich wieder anmelden und alles aktualisieren. Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert, während ich nicht da war.

PS: Danke, dass die Besucherzahlen trotz meiner Abwesenheit gestiegen sind ;)

Remotedesktopverbindung von Mac zu Windows

Wie toll die IT Welt doch eigentlich sein kann: Die Mutter hat Probleme mit ihrem Rechner und bittet einen um Hilfe. Da sie am Telefon aber nichts von den Erklärungen so richtig versteht (oder auch verstehen möchte), wird man gebeten doch einfach mal rum zu kommen. Hat man gerade nicht viel Zeit um mal eben schnell vorbeizufahren, ist es heutzutage natürlich praktisch per Remote auf den Rechner über das Internet zuzugreifen und die Sache zu erledigen. Aber was wenn man “nur” einen Mac hat und kein VNC auf dem Rechner der Mutter installiert ist?

Begriffsdefinition:
Microsofts aktuelle Windows Betriebssysteme bringen fast alle die Möglichkeit der Remotedesktopverbindung bzw. der Remotedesktopunterstützung mit sich. Mit Hilfe dieser Tools, kann man sich an einem anderen Rechner anmelden und diesen steuern, als würde man selbst davor sitzen. Bei der Remotedesktopverbindung wird der Inhalt des Bildschirms ausschließlich auf dem Rechner gezeigt, der die Verbindung aufgebaut hat. Bei der Remotedesktopunterstützung kann man auf dem zu unterstützenden Rechner jedoch auch noch etwas sehen, mit dem Helfenden Chatten und zur Not sogar in das Geschehen eingreifen.

Besitzt der potenzielle Helfer jedoch einen Computer mit einem anderen Betriebssystem als Microsofts Windows, so wird die Remotedesktopverbindung ohne jegliche Zusatzsoftware unmöglich. Alternativ könnte man in diesem Fall auch z.B. ein VNC Tool auf beiden Rechnern installieren. Dieses ermöglicht die gleichzeitige Bedienung des Rechners am Platz und von außerhalb.

Bild 1

Microsoft bietet jedoch nun auch für Apples Macintosh ein Tool an, um von einem Mac aus eine Remotedesktopverbindung zu einem Windows Rechner herzustellen: Microsoft Remotedesktopverbindung für Mac.

Bild 2

Ich habe das ganze mal ausprobiert und ich finde es sehr gelungen. Die Performance ist anständig und die Einstellungsmöglichkeiten reichen dicke hin. Wenn man das Portforwarding bei seinem Router richtig eingestellt hat, kann die Remotedesktopverbindung auch über das Internet benutzen.
Dazu gibt es vielleicht nochmal ein kleines HowTo.

Bild 3