Conceptronic CH3SNAS und D-Link DNS 323

Allgemeines:

Ja ich habe mir für zu Hause mal wieder ein kleines Spielzeug gegönnt. Da die Festplatten meines Rechners und meines Notebooks sich langsam ihrem Kapazitätsmaximum nähern und ich nicht gerne um ein bestimmtes File zu öffnen meinen Rechner einschalten möchte, habe ich mich mal ein wenig über NAS Systeme schlau gemacht.

Zunächst bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass die Dinger schweineteuer sind. Also jedenfalls die, die etwas taugen. Jedoch irgendwann bin ich auf das CH3SNAS von Conceptronic gestoßen. Nach ein wenig googeln hab ich erfahren, dass es intern Baugleich mit dem D-Link DNS-323 ist, welches ca. 60 Euro teurer gehandelt wird. Das CH3SNAS selbst ist schon ab 139 € (Straßenpreis) zu haben.

Technische Daten:

  • 1x Gigabit LAN (RJ45)
  • 1x USB 2.0
  • iTunes Server
  • UPnP Server
  • DHCP Server
  • NTP- Server Anbindung
  • 2 Festplattenschächte (kommt mit 1 TB Festplatten zurecht, SATA)
  • 500 Mhz CPU
  • 32  MB Ram

In Gbit Netzwerken sollen Übertragungsraten von bis zu 25 Mbyte/s möglich sein. Im Fast Ethernet Netz sollen Übertragungsraten bis zu 12,5 Mbyte möglich sein (das entsprich 100Mbit, also volle Ausnutzung der Übertragungsmöglichkeiten). Die Platten können als Standard (Einzelplatten, 2 Volumes), JBOD (1 Volume), RAID 0 oder RAID 1 laufen. Ab der Firmware 1.03 (aktuelleste, stand 18.06.2008) werden die Platten nur noch in EXT2 formatiert.

Das für mich Interessanteste an diesem Gerät ist die Möglichkeit mithilfe eines Tools (Fonz Fun_Plug, ffp) per Telnet und nach leichten Konfigurationen auch per SSH auf dem NAS zu gelangen. Damit stehen einem viele Möglichkeiten offen z.B. Pakete auf dem Linux Betriebsystem zu installieren (z.B http, MySQL, firefly u.v.m).

Äußerliches Erscheinungsbild:

Also ich muss sagen, dass das NAS ein ziemlich schickes und gut verarbeitetes Gehäuse besitzt. Es ist ohne Werkzeug zu öffnen und die Festplatte brauchen nur eingeschoben werden. Im Lieferumfang sind alle für die Inbetriebnahme des Geräts benötigten Kabel enthalten.

Im KartonInhaltAußenHintenoffenOffen mit PlatteDie HD502JIBetrieb

Ersteinrichtung:

Für die Ersteinrichtung ist eine Software auf der CD, die das Netzwerk nach dem NAS absucht. Dies klappt auch ganz fix und gut. Für die Erstinstallation holt sich das Gerät zwar eine Adresse per DHCP, jedoch kann man später im Webinterface eine feste IP- Adresse vergeben.

Wenn eine neue Festplatte eingesetzt wird erscheint zunächst im Webinterface die Aufforderung diese zu formatieren. Hierbei hat man die Auswahl zwischen den Betriebsmodi die ich oben beschrieben habe. Die formatierung hat bei mir bei einer 500 Gbyte Samsung HD502IJ ca. 10 Minuten gedauert, was vollkommen akzeptabel ist.

Nachdem die Formatierung der Festplatte abgeschlossen ist, kann man sich im Webinterface anmelden. Nach der Anmeldung hat man die Möglichkeit einen Assistenten zu starten, der alle wichtigen Einstellungen mit dem Benutzer abklappert (admin Passwort, Netzeinstellungen…).

NTP- Server:

Desweiteren kann ich nur empfehlen bei den Zeiteinstellungen einen NTP Server anzugeben, da sich bei mir aus unerklärlichen Gründen die Systemzeit immer um eine Stunde verstellt hat.

Geschwindigkeit:

Das Gerät erreicht bei mir (Fast Ethernet Netzwerk) eine Geschwindigkeit von bis zu 12,5 Mbyte/s. Dies entspricht 100 MBit (also eine volle Auslastung). Auch beim rüberspielen größerer Datenmengen ist der Lüfter nie störend laut geworden. Das Gerät ist somit also auch kein Störfaktor, wenn er im Wohnzimmer steht. Da mir das Design und das die blauen Anzeigedioden sehr gut gefallen haben, hat er einen Platz in meinem Wohnzimmerschrank bekommen.

FTP Dienst:

Einer der ersten Dienste die ich aktiviert habe, war der FTP Server. Um diesen auch außerhalb meines Heimnetzwerks zugänglich zu machen, erstellte ich bei meiner Fritzbox einen Portforwardingeintrag, der alles was auf den Port 21 ankommt zu der CH3SNAS schickt. Vor längerer Zeit habe ich mir bereits einen DynDNS Account eingerichtet an dem die Fritzbox sich bei jedem reconnect einmal anmeldet, damit dieser auch nach einem Reconnect meine IP- Adresse kennt.
Von der Arbeit aus habe ich den FTP Server direkt mal getestet. Die FTP Verbindung klappt sehr gut, dauert aber in “senden” Richtung innerhalb des Netzes in das Internet entsprechend meiner Internetleitung (2 Mbit) ziemlich lange.

FAZIT:

Bisher bin ich von der kleinen schwarzen Box sehr begeistert und finde das Preisleistungsverhältnis ist bei diesem Gerät erstklassig. In nächster Zeit berichte ich über meine Erfahrungen mit der CH3SNAS.

(Bilder folgen)

iPod Kalender mit Thunderbird snychronisieren? NÖ!

Ich bin sehr mit meinem iPod Touch zufrieden, dass muss gesagt sein. Am meißten hat es mir der integrierte Kalender angetan.

Da ich ihn ja jetzt jeden Tag nutze um meine Termine zu verwalten und mir wichtige Daten zu notieren, ist es ja eigentlich naheliegend diese Daten nicht nur portabel überall mit herumzuschleppen, sondern vielleicht auch in meinem Kalender auf dem Laptop zu haben. Und dies bitte ohne sie dort nocheinmal einzutragen.

Nun gab es ein tollen Artikel in der CT, der Plug- In´s für Thunderbird beschreibt, die es einem ermöglichen eine Synchronisationsdatei auf seinem eigenen oder Öffentlichen FTP Server zu speichern um diese dann mit den Clients zu synchronisieren mit denen man arbeitet. Es ist eine tolle Sache, die meine Daten auch privat hällt. Ich persönlich nutze zwar den google Kalender, aber tue dies nicht gerne, da ich immer im Hinterkopf habe wie denn dort mit meinen Persönlichen Daten umgegangen wird. Ich meine irgendwie müssen die ja das alles finanzieren können was die da machen.

Nun war natürlich der nächste Gedanke, dass ich meine Daten nun schonmal auf allen möglichen Clients haben kann wo ich Thunderbird installiert habe. Weiterführend habe ich mir schon ausgemalt, dass ich meinen iPod mit Thunderbird synchronisiere.

Somit hätte ich nun auf jedem Gerät, mit welchem ich einen Kalender nutze zur jeder Zeit (Internet vorausgesetzt) aktuelle Kalendereinträge.

FALSCH: Denn iTunes besitzt nur die Möglichkeit meinen Kalender auf dem iPod mit Microsoft Outlook zu synchronisieren (jedenfalls auf Microsoft Plattformen). Na toll… da wird man schon von apple gezwungen Produkte von Microsoft zu benutzen….

Ich ärger mich nun schon seit 2 Tagen darüber…

Fazit: Somit bleibt mir bisher nur der Weg offen meinen iPod mit Outlook zu synchronisieren und Outlook wiederum mit meinem gmail Account. Dieser Weg gefällt mir nicht so sehr, darum hoffe ich auch in nächster Zeit eine Alternative zu finden.

Falls wer nen anderen Weg kennt, immer her damit ;) .

Neue Bilder in meiner Galerie

Nach und nach lade ich hier mal ein paar von mir geschossene Bilder hoch.

Nein ich habe keine professionelle Kamera und nein, ich mache nicht professionell Fotos ;) .

Damit möchte ich sagen, dass es ein reines Hobby von mir ist und die Bilder vielleicht auch nicht gerade die besten sind. Trotzdem sind ab und zu mal welche dabei, die mir sehr gefallen und die ich hier einstellen möchte.

Also ich habe ein paar Bilder hinzugefügt, die ich vor kurzem bei einem kleinem Lagerfeuer gemacht habe. Heute Abend kommen dann noch welche aus Bayern zur Weihnachtszeit hinzu.

Ich hoffe sie gefallen euch! ;)

iPhone 3G im Juli

Das iPhone 3G wurde nun offiziell für den 11. Juli 2008 angekündigt. Damit erscheint nun die zweite Version des beliebten Apple Handys.

iPhone 3G

Neu am Gerät sind :

  • GPS Integriert
  • UMTS Funktion
  • Diverse Dienste (mobileme)
  • Etwas dünneres und abgerundeteres Design

Somit hören die andauerenden Spekulationen über die Features und das Aussehen des neuem Smartphones aus dem Hause Apple auf.

Das Gerät wird zunächst in diesen Ländern erscheinen, darunter ist auch Deutschland. Um nun mehr mögliche Kunden anzusprechen ist der Preis seitens Apple stark gesunken.

Bleibt nur noch offen, wie der weiterhin exklusive iPhone Vertriebler T- Mobile die Tarifpreise für seine Verträge und den letzendlichen Preis den man für das Handy zahlen muss legt.

Viele “Apple Jünger” äußern böse Kritik gegen dem Apfelriesen, da sie sich einer der ersten iPhones unter dem Nagel gerissen und dabei ne Menge Geld bezahlt haben. Und nun wird die nächste Produktgeneration für viel weniger Geld gehandelt.

Bleibt abzuwarten, ob das iPhone 3G genauso beliebt gekauft wird wie die erste Version.

PHP: Unterschied $_POST, $_GET und der Sicherheitsaspekt

Wenn man effizient mit PHP programmieren möchte, kommt man nicht daran herum Daten oder Parameter an andere, oder sogar das gleiche Script zu übergeben. Nun stellt sich die Frage wie man das am besten bewerkstelligt. PHP gibt uns die Möglichkeit Daten auf mindestens zwei Arten zu übergeben: “POST” und “GET”.

GET:

Benutzen wir “GET”, werden die zu übergebenen Daten in der Adresszeile hinter dem Verzeichnis und gefolgt von einem “?” übergeben. Mehrere Übergabewerte werden mit einem “&” Zeichen getrennt.

Beispiel:

http://www.martinrein.de/verzeichnis/index.php?wert1=inhalt&wert2=zahl

Die übergebenen Daten finden wir dann im globalen Array “$_GET['uebergabewert1']” wieder und können diese abrufen und weiterverarbeiten.

POST:

Nutzen wir jedoch “POST”, werden die Daten für den Anwender (ohne weiteres) unsichtbar übertragen. Hierbei können vom Empfänger Script die Daten über das globale Array “$_GET['uebergabewert1']” genutzt werden. Bei dieser Variante kann man direkt zwei wichtige Vorteile erkennen:

1. User können die Inhalte der übertragenen Arrayelemente (ohne weiteres) nicht manipulieren, wie es bei der “GET” Methode möglich ist.
2. Würde man z.B. Usereingaben wie Passwort und Benutzername bei einem Login Script per “GET” übergeben, sind diese Daten für alle die um den User herumstehen oder vorbeigehen einsehbar.

Fazit

Benutzerbezogene Daten oder Daten die stark in der inneren Funktion des Scripts gebunden sind, sollte man immer per “POST” übertragen um Sicherheitslücken zu füllen und um wichtige Daten geheim zu halten

Generell, sollte man immer die “POST” Methode verwenden und nur wenn es nicht anders geht, die “GET” Methode verwenden.

Florian hat mich darauf Aufmerksam gemacht, dass natürlich nicht alle Daten per “POST” übertragen werden sollten, z.B. Daten die für Bookmarks wichtig sind oder z.B. Daten die auf den Inhalt von einem Newsbeitrag hinweisen wie Beispielsweise der Titel der News.

CMOS CHECKSUM ERROR

Ein Freund hat mich letztens mit der Frage angerufen, warum sein PC nicht mehr bootet. Beim Bootvorgang erschien bei ihm immer die Meldung : CMOS CHECKSUM ERROR.

Wer von euch diesen Fehler hat, brauch eigentlich keine Angst haben! Dieser Fehler bedeutet eigentlich nur, dass der Vergleich zwischen der gespeicherten CHECKSUM und der eben errechneten CHECKSUM nicht korrekt war. In 98 % der Fällen liegt dies daran, dass die Plättchenbatterie auf eurem Mainboard den Geist aufgegeben hat oder zu schwach geworden ist.

Der einfachste Lösungsweg dieses Problems ist folgender:

1. Batterie bei ausgeschalteten Rechner entfernen
2. Neue Batterie einsetzen
3. Rechner starten und im BIOS die aktuelle Zeit eingeben
4. Einstellungen speichern (wichtig! Sonst wird keine neue CHECKSUM erstellt und gespeichert!)

5. Rechner neu starten!

Direkt nach dem einsetzen der neuen Batterie wird der Rechner nicht gleich wieder booten! Sollte dies wirklich der Fall sein nochmal den oben beschriebenen Weg im BIOS gehen! Dann sollte wieder alles richtig funktionieren!

Liebe Grüße
Martin

PS: Alle Angaben ohne Gewähr!