About Martin Rein

Wer ich bin? Ein gelernter Anwendungsentwickler der seinen Techniker in Abendform macht. Tagsüber arbeite ich bei einem großen Automobilkonzern als Softwareentwickler. Privat bin in der Politik meiner Gemeinde tätig und im örtlichen Schützenverein aktiv. Ich liebe Gadgets und beschäftige mich mit den richtig spannenden Sachen der IT. Spielzeuge für Technikverliebte =)

Remotedesktopverbindung von Mac zu Windows

Wie toll die IT Welt doch eigentlich sein kann: Die Mutter hat Probleme mit ihrem Rechner und bittet einen um Hilfe. Da sie am Telefon aber nichts von den Erklärungen so richtig versteht (oder auch verstehen möchte), wird man gebeten doch einfach mal rum zu kommen. Hat man gerade nicht viel Zeit um mal eben schnell vorbeizufahren, ist es heutzutage natürlich praktisch per Remote auf den Rechner über das Internet zuzugreifen und die Sache zu erledigen. Aber was wenn man “nur” einen Mac hat und kein VNC auf dem Rechner der Mutter installiert ist?

Begriffsdefinition:
Microsofts aktuelle Windows Betriebssysteme bringen fast alle die Möglichkeit der Remotedesktopverbindung bzw. der Remotedesktopunterstützung mit sich. Mit Hilfe dieser Tools, kann man sich an einem anderen Rechner anmelden und diesen steuern, als würde man selbst davor sitzen. Bei der Remotedesktopverbindung wird der Inhalt des Bildschirms ausschließlich auf dem Rechner gezeigt, der die Verbindung aufgebaut hat. Bei der Remotedesktopunterstützung kann man auf dem zu unterstützenden Rechner jedoch auch noch etwas sehen, mit dem Helfenden Chatten und zur Not sogar in das Geschehen eingreifen.

Besitzt der potenzielle Helfer jedoch einen Computer mit einem anderen Betriebssystem als Microsofts Windows, so wird die Remotedesktopverbindung ohne jegliche Zusatzsoftware unmöglich. Alternativ könnte man in diesem Fall auch z.B. ein VNC Tool auf beiden Rechnern installieren. Dieses ermöglicht die gleichzeitige Bedienung des Rechners am Platz und von außerhalb.

Bild 1

Microsoft bietet jedoch nun auch für Apples Macintosh ein Tool an, um von einem Mac aus eine Remotedesktopverbindung zu einem Windows Rechner herzustellen: Microsoft Remotedesktopverbindung für Mac.

Bild 2

Ich habe das ganze mal ausprobiert und ich finde es sehr gelungen. Die Performance ist anständig und die Einstellungsmöglichkeiten reichen dicke hin. Wenn man das Portforwarding bei seinem Router richtig eingestellt hat, kann die Remotedesktopverbindung auch über das Internet benutzen.
Dazu gibt es vielleicht nochmal ein kleines HowTo.

Bild 3

Service bei Hardwareversand.de: Klare Empfehlung!

hardwareSeit nun ca. 3 Jahren kaufe ich meine Hardware meistens bei Hardwareversand. Die Preise sind für gewöhnlich sehr günstig und die Ware ist immer sehr schnell bei mir gewesen. Bis mir vor 2 Wochen meine Grafikkarte aufrauchte und ich auf einmal nur noch Bilder mit extremen Grafikfehlern bekam, hatte ich auch noch nie einen Garantiefall bei Hardwareversand.
Natürlich suchte ich direkt die Rechnung für die Grafikkarte raus, um zu überprüfen ob ich noch Garantie darauf habe. Tatsächlich hatte ich noch gerade mal 13 Tage Garantie! Diesmal hat es sich ausgezahlt gemacht, dass ich fast alle Rechnungen sehr penibel einhefte und aufhebe! Hinter der Rechnung hatte ich sogar noch den Ausfüllzettel für Rücklieferung (Retourschein). Diesen habe ich dann fix ausgefüllt und bei Hardwareversand angerufen, um zu fragen, wo ich die Grafikkarte denn hinschicken sollte. Der Callcentermitarbeiter machte zwar keinen netten Eindruck, aber immerhin konnte er mir weiterhelfen.
Er meinte, ich solle doch den beigefügten Paketschein auf das Paket kleben und einfach kostenlos wegschicken. Da ich diesen jedoch scheinbar nicht aufgehoben habe, machte ich einen Termin aus, wann ein DHL Mensch rausgeschickt werden würde, der das Paket (natürlich kostenlos) abholt.

Also packte ich die Rechnungskopie und den Retourschein mit in die Verpackung und übergab es am Terminlich vereinbarten Tag dem DHL Boten. Das war letzte Woche Dienstag! Diese Woche Montag, also genau 6 Kalendertage nachdem ich die Grafikkarte verschickt habe, klingelte der DHL Bote erneut. Zuerst dachte ich, ich hätte vergessen die Rechnung reinzulegen oder sowas. Aber nein! Ich bekam an diesem Tag meine Ersatzgrafikkarte. Da es meine XFX GeForce 8800 Ultra XXX nicht mehr gibt, bekam ich als Ersatzlieferung eine Sparkle GeForce GTX 285! Also ich finde das schon krass, als Ersatz für meine defekte 2 Jahre alte Grafikkarte (gut sie hat mal 600 Euro gekostet) eine Topaktuelle Grafikkarte aus dem gehobenen Bereich zu bekommen. Immerhin ist die neue Graka ca. 300 Euro Wert und die alte hätte gerade mal einen Gebrauchtwert von 100 Euro gehabt…Dementsprechend habe ich mich natürlich gefreut!
Fazit:
Hardwareversand.de ist nach meinen Erfahrungen nicht nur im Preis und Versandgeschwindigkeit absolute Spitze, sondern auch in den Serviceleistungen! Ich kann diesen Shop nur empfehlen und werde selbst auch weiterhin dort meine Hardware einkaufen!

Online Raumplaner Empfehlung

Da ich im August in eine neue größere Wohnung ziehe, habe ich mich auf die Suche nach einem gescheiten Raumplaner gemacht. Für den Mac gibt es eine Interessante Software, die zwar kostenlos, jedoch sehr verbuggt ist.
Interessanter sind da natürlich die Online-Raumplaner, da man auf diese von überall aus (Internetverbindung vorausgesetzt) auf die gespeicherten Planungsdateien zugreifen kann.
Nach reichlicher Suche bin ich über die Raumplaner von Quelle, Ikea und co. vorbeigestolpert. Diese eignen sich jedoch meiner Meinung nach nur bedingt. Am besten gefiel mir der Raumplaner von PlanningWiz. Dieser ist für einen Online Planer schon sehr mächtig und gut ausgestattet. Nach kurzer Registration kann man ihn sogar kostenlos nutzen.
Die Planungen können gespeichert, verschickt und ausgedruckt werden. Weiterhin besitzt es auch viele Presets und Möbelarten.
Ich kann diese Software nur empfehlen! Gerade wenn man sein Heim neu gestalten oder umziehen möchte, kann man damit schon gut im Vorfeld sehen, ob die eigenen Möbel passen oder was neues her muss.

Hier nochmal der Link.

Schnelles verschieben auf der CH3SNAS / DNS-323

Manchmal möchte man auf der CH3SNAS Daten von einer Festplatte zu der anderen schieben. Jedoch dauert dies genauso lange, als würde man die Daten direkt über das Netzwerk auf das NASverschieben.
Wenn man jedoch das ffp (fonz_fun_plug) installiert hat, kann man dies jedoch auch um einiges schneller durchführen. Als ich vor ein paar Tagen nun auch die zweite Festplatte meiner CH3SNAS gegen eine größere getauscht habe, wollte ich die Daten auf dem schnellsten Wege von der alten auf die neue Festplatte bringen. Also habe ich die Festplatte, die ich weiterhin benutzen möchte einfach rausgenommen und die leere dafür eingesteckt. Nach der Formatierung der Festplatte, habe ich mich dann per SSH mit meiner CH3SNAS verbunden (Funktioniert nur, wenn man ffp installiert hat).

ssh 169.168.22.1 //IP von CH3SNAS / DNS-323

Nun muss nur noch der Inhalt der alten Festplatte auf die neue. Dies funktioniert bei der CH3SNAS am schnellsten über die Konsole mittels der Copy Befehls:

cp /mnt/Hd_a1 /mnt/Hd_b1 -R

Der Auftrag ist fertig, wenn die Festplatte aufhört zu blinken. Dies kann je nach Anzahl und Größe der zu verschiebenden Dateien variieren!
Nach dem Kopiervorgang sind jedoch die Zugriffsrechte verstellt. Um nun trotzdem per SMB oder AFP Zugriff auf die Netzlaufwerke zu bekommen, müssen wir nun diese noch ändern:

chmod 755 /mnt/Hd_b1 -r

Nun kann man per SMB oder AFP Zugriff testen, ob die Dateien auf sich zugreifen lassen. Die Höhe der Zugriffsrechte kann natürlich nach eigenem Ermessen geändert werden.
WICHTIG: Ich hafte für keine möglichen Fehler oder Schäden, die durch diese Beschreibung entstehen könnten. Ich schreibe aus eigener Erfahrung.

Vom Notebook zum MacBook Pro (Testbericht und Erfahrungen)

Nachdem ich vom Dell Studio so extrem enttäuscht wurde, habe ich mir als Nachfolger dieses miserablen Produkts von Dell einen Apple ausgewählt. Dabei habe ich mich für das neue Apple MacBook Pro Unibody (late 2008) gefallen. In diesem Artikel werde ich über meine Erfahrungen mit dem Produkt sowie die Beweggründe für die Entscheidung zum Apple berichten.


Warum ein MacBook Pro und warum gerade ein Apple und kein Notebook?
Nach meiner sehr schlechten Erfahrung mit dem Dell Studio 1535, musste ich mich zwangsweise direkt noch einmal auf die Suche nach einem neuen Arbeitsgerät machen. Vor dem Dell Studio   benutzte ich ca. 3 Jahre ein Sony Vaio VGN-FS315H, der mir bis zum Schluss treue Dienste geleistet hat. Letztendlich wollte ich ihn nur wegen der Performance und der doch relativ niedrigen Auflösung des Displays ersetzen.
Noch während ich im Besitz des Dell Studio 15 war, besuchte ich diverse Fachmärkte, um einen würdigen Nachfolger zu finden. Da mir die Qualität und Robustheit eines Notebooks sehr wichtig ist, konnte ich einige Marken direkt am Anfang von meiner Liste streichen:

  • Fujitsu Siemens: Billig verarbeitetes Gehäuse, bekannte Schanierprobleme
  • Medion: siehe Fujitsu Siemens + Schlechter Support
  • andere “Billigmarken”
    (Soll nicht heißen, dass alle günstigen Notebooks schlecht sind!)

Da mein nächstes Notebook um die 4 Jahre halten soll, hatte ich auch kein Problem damit etwas mehr Geld dafür auszugeben. Leider ist Qualitätsware selten günstig zu bekommen.
Nach dem Auschluss der “Billigmarken” schaute ich auf der Webseite von Sony nach den aktuellen Produkten. Leider konnte ich dort kein Notebook finden, der am ehesten an meinen Vorstellungen herankommt.
Als mein Arbeitskollege Florian Franke dann einmal mit seinem neuen MacBook Pro (Vorgängermodell vom MacBook Pro Unibody) zur Berufsschule kam, war ich allein schon ziemlich vom Design beeindruckt. Als er mich dann auch mal ran gelassen hat :) , konnte ich mir dann einen Eindruck von der hochwertigen Verarbeitung (Die auch Ihren Preis hat!) machen. Das edle Aluminiumgehäuse machte einen sehr wertigen und robusten Eindruck. Richtig Interesse an ein MacBook von Apple hat er dann durch sein schwärmen von der Bedienung von Mac OSX in mir geweckt.
Die Apple MacBook Serie kannte ich zwar schon vorher vom hören und lesen, aber in “live” hatte ich vorher noch keins gesehen.
Naja, letztendlich war dann nach den Eindrücken des MacBook Pros in der Berufsschule für mich klar, welches Gerät es werden sollte ;) .
Dabei kam mir natürlich gerade recht, dass es ein neues MacBook Pro geben sollte.

Bestellte Konfiguration:

MacBook Pro, 15″, Aluminium
  • 2,4 GHz Intel Core 2 Duo
  • 4GB 1066MHz DDR3 SDRAM - 2x2GB
  • 250GB Serial ATA @ 5400
  • SuperDrive 8x (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW)
  • Beleuchtete Tastatur (Deutsch) & Benutzerhandbuch (Deutsch)
  • Mini DisplayPort auf-VGA-Adapter

Erfahrungen mit dem MacBook Pro:

Auspacken:
Als das Paket dann endlich da war, habe ich mich schon wie ein kleines Kind darauf gefreut es auszupacken und auszuprobieren. In einem unauffälligen braunen Karton, befand sich ein extrem schicker weißer Karton. Nach dem öffnen fiel einem der zum Schutz angebrachte Schaumstoff im inneren des Kartons auf.
Aus dem Karton heraus, guckte mich dann ein weißer Apfel auf einem Aluminiumgehäuse an.
Die dazubestellten Displayport auf VGA und DVI Adapter lagen in einem Fach unter dem Gerät. Ich würde behaupten, im Kartondesign macht Apple keiner so schnell etwas vor :) .

Erste Schritte mit Mac OS X:
Beim ersten einschalten wird man bei einem Video in unzähligen Sprachen begrüßt. Danach legt man einen Benutzeraccount an und kann für diesen direkt über die integrierte iSight Kamera ein Benutzerfoto knipsen, der dem Benutzerprofil zugeordnet wird. Nach ein paar Einstellungen, findet man sich dann auf der aufgeräumten Oberfläche von Mac OSX wieder.

Das Unibody Gehäuse:
Die neue Generation des MacBook Pro besitzt das so genannte Unibody Gehäuse. Es wird nun aus einem einzigen Stück Aluminium gefräst. Durch dieses Verfahren fühlt sich es sich um einiges stabiler und widerstandsfähiger an. Außerdem ist das ganze Gehäuse flacher und leichter geworden. Es passt super in eine Aktentasche oder anderen Staufächern.
Negativ ist mir allerdings aufgefallen, dass das Aluminium ziemlich schnell Kratzer bekommt und deswegen lieber in einer Hülle anstatt nur lose in der Notebooktasche transportiert werden sollte.

Der MagSafe Netzanschluss:
MagSafe nennt sich der Netzanschluss am MacBook. Dieser zieht das Stromkabel magnetisch an die zugehörigen Kontakte. Bei anderen Herstellern wird das Kabel vom Netzteil in eine Buchse am Notebook hineingesteckt. Der MagSafe Anschluss bietet den Vorteil, dass wenn jemand über das Kabel vom Netzteil stolpert, dieser nicht gleich das ganze Notebook mit runterreißt oder sogar den Stecker aus dem Notebook rausbricht. Der Magnetische Kopf löst sich in einer solchen Situation geschmeidig vom Notebook und lässt es sicher auf seiner Position stehen. Bei normaler Benutzung löst sich der MagSafe Anschluss jedoch nicht so einfach, was sonst auf Dauer auch ziemlich stören würde.

Tastatur:
Die Tastatur macht mit ihrer Dimm und Ausschaltbaren blauen Beleuchtung einen sehr edlen Eindruck. Jede Taste guckt einzeln zwischen Aluminium hervor. Somit hat Apple für die neue MacBook Pro Serie die Tastatur vom MacBook Air übernommen. Sie lässt sich angenehm bedienen und hat einen sehr guten Druckpunkt. Zu bemängeln ist jedoch, dass Ihre Oberfläche gerne Fingerabdrücke aufnimmt. Bei den ersten produzierten MacBooks dieser Generation kam es ab und zu vor, dass ein paar “F” Tasten auf der rechten Seite ganz minimal weiter rausgeguckt haben als auf der linken Seite. Dieser kleine Schönheitsfehler hat auch mein Exemplar, was mir aber auch nur aufgefallen ist, da ich bereits vor dem Kauf davon gelesen habe.

Der Bildschirm:
Ab dieser Generation kann man leider keine Matt-Bildschirme mehr auswählen. Nur noch spiegelnde Displays stehen beim 15″ MacBook Pro zur Verfügung. Einige Kunden wird dies geärgert haben. Mir persönlich macht es nichts aus, da mir eh die Farben viel besser bei spiegelnden Displays gefallen. Viele Leute meinen ja, dass man bei einem Spiegelnden Display bei direkten Lichteinfall nichts mehr sehen könnte. Jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass es bei matten Displays auch nicht viel besser ist, wenn z.B. die Sonne im Sommer direkt auf das Display scheint. Im übrigen kann man dem etwas gegenwirken, wenn man die Bildschirmbeleuchtung voll aufdreht. Dies lässt natürlich die Akkulaufzeit sinken.
Störend können beim Display allerdings die schwarzen Bildschirmränder sein. Der neue Bildschirm hat ja nun eine unvorteilhafte Glasoberfläche, welche am Bildschirmrand ebenfalls vorhanden und schwarz hinterlegt ist. Diese Stellen kann man dann jedoch perfekt als Spiegel benutzen ;) . Durch die Glasoberfläche gewinnt es jedoch noch ein Stück mehr an Stabilität.

OnBoard Grafik und Dedizierte Grafik in einem Gerät:
Das MacBook Pro enthält in dieser Generation 2 Grafikprozessoren: NVIDIA GeForce 9400M +  NVIDIA GeForce 9600M GT (dediziert).
Man kann in Betrieb zwischen beiden je nach Bedarf hin und herschalten. Das umschalten benötigt allerdings eine Neuanmeldung des Benutzers. Heruntergefahren werden muss das Gerät allerdings nicht. Diese Funktionalität hat den Vorteil, dass man im mobilen Einsatz auf den OnBoard Grafikkern umschalten kann, um dadurch die Akkulaufzeit zu erhöhen. Bei Grafiklastigen Programmen und Spielen kann man dann wieder auf den schnellen dedizierten Grafikkern umschalten um mehr Leistung aus dem Gerät herauszuholen.
Man muss allerdings beachten, dass sich bei eingeschalteter GeForce 9600M GT die Wärmeentwicklung erhöht und dadurch auch der Lüfter öfter dreht und bei Spielen dann auch leicht hörbar wird.

Akkulaufzeit:
Verwende ich den OnBoard Grafikkern, so hällt der Akku bei mir je nach Auslastung des Systems bis zu 4:40 Stunden. Bei eingeschalteter GeForce 9600M GT verringert sich die Akkulaufzeit um etwas mehr als eine Stunde. Natürlich kommt es bei diesen Akkulaufzeiten auch darauf an, was man für Anwendungen benutzt und ob man Komponenten wie Bluetooth und WLAN ausgeschaltet hat. Bei meinen Laufzeiten ist das WLAN Modul eingeschaltet, das Bluetooth Modul jedoch deaktiviert.

Lautstärke:
Bei eingeschalteter GeForce 9400M ist das Notebook sehr leise. Man nimmt die Lüfter eigentlich garnicht wahr. Bei eingeschalteter GeForce 9600M GT springt der Lüfter schon deutlich öfter an. Das Notebook wird dabei auch spürbar wärmer, was im Winter zwar angenehm ist, im Sommer jedoch stören kann. Vorausgesetzt man hat das Notebook auf dem Schoß. Im Spielebetrieb oder bei Rendering aufgaben nimmt man den Lüfter zwar wahr, jedoch ist er keinesfalls störend.

Das neue Touchpad:
Das Touchpad ist echt riesig! Es reagiert direkt und flüssig. An den Rechtsklick mit zwei Fingern gewöhnt man sich sehr schnell. Anfänglich war es etwas ungewöhnlich, dass es keine eigene “Maus” Taste mehr gibt, aber daran gewöhnt man sich ebenso schnell wie an den Rechtsklick mit zwei Fingern.
Einziges Manko am Touchpad: Im oberen Viertel lässt es sich garnicht klicken und weiter unten klickt es umso schneller. Ausversehen klickt man jedoch eigentlich nie, da der Druckpunkt zwar unterschiedlich, aber durchweg gut ist.

 

Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen:
Wodurch hebt sich das Apple Notebook von gewöhnlichen Notebooks ab?
Allein schon die Qualität macht extrem viel aus. Durch das robuste Aluminiumgehäuse bekommt man fast schon den Eindruck, dass dem MacBook bei einem Unfall nie mehr als ein paar Schrammen zugefügt werden könnten. Normale Plastiknotebooks wie auch das Dell Studio fühlen sich dagegen viel zerbrechlicher an.
Wenn man mit dem MacBook arbeitet, fällt einem nichts ungewöhnliches auf. Das mag daran liegen, dass das System flüssig läuft und das macht, was es soll. Die Komponenten im MacBook sind zwar nicht das allerneuste und das allerschnellste was es gerade auf dem Markt gibt, dafür scheinen sie aber mit bedacht so ausgewählt zu werden, dass sie auch wirklich zueinander passen.
Es gibt also keinerlei DPC Latency Laggs wie beim Dell Studio, die z.B. durch nicht 100% zueinander passenden Komponenten auftreten können. Andere Probleme sind mir bisher auch nicht aufgefallen.

 

Qualität hat seinen Preis.
Was man beim Apple MacBook Pro nicht abstreiten kann, ist der wirklich sehr hohe Preis. Ein Windows Notebook mit ungefähr gleichen Komponenten kostet im Durchschnitt 500 Euro weniger. Beim Apple zahlt man für den Namen, die Qualität und den aufeinander abgestimmten Komponenten deutlich drauf. Dafür bekommt man allerdings ein Gerät, dessen Komponenten gut aufeinander abgestimmt sind und dessen Qualität einfach nur Vorbildlich ist. Man hat keine Angst das Gerät mitzunehmen, weil es ja dabei kaputt gehen könnte. Natürlich muss man sich erstmal um gewöhnen, wenn man nicht gerade blutiger Computer Anfänger ist. Denn für Computeranfänger ist das Gerät um einiges Intuitiver, als für Bluescreen gestörte ehemaliger Windows User. Wer das Geld hat und Qualität wichtig ist, dem kann ich ein MacBook nur empfehlen. Wer es jedoch nicht hat, sollte sich mal die Notebooks von Sony und Lenovo anschauen. Dell ist bei mir seit dem sehr schlechten Dell Studio unten durch.

Arbeiten mit Mac OSX (Apple Betriebssystem).
Ich habe mich dazu entschieden, zu diesem Thema einen eigenen Artikel zu schreiben, da dies ansonsten den Rahmen dieses Artikels sprengen würde.

Frühlingsanfang

Heute ist mein neues Objektiv angekommen und ich habe es natürlich direkt ausprobiert. Von den Farben und dem Zoombereich bin ich sehr zu frieden! Es macht sehr schöne Bilder. Was mich jedoch stört ist, dass der Autofokus bei etwas dunkleren Aufnahmen nur sehr langsam ist. Schlimmer wird es dann noch, wenn man noch näher ranzoomt. Bei einem Preis von für 260 € muss man aber sicherlich irgendwo Abstriche machen.
Gekauft habe ich mir das Canon EF-S 55-250 1:4-5.6 IS.

Hier ein Beispielbild:
fruhling

Speichererweiterung meiner CH3SNAS und Backuplösung

Situation: Ich besitze ein Conceptronic CH3SNAS, das mit 2x 500 GByte Festplatten bestückt ist und somit Platz für etwa 1 TByte an Daten mitbringt. Da von dem Terrabyte Speicherplatz nur noch 50 GByte frei sind, rüste ich gerade meine geliebte CH3SNAS auf.

Man glaubt kaum, was man heutzutage für einen Datenhunger hat, wenn man  sich die maximalen Kapazitäten der Festplatten von heute anguckt und mit denen der Festplatten von vor ein paar Jahren vergleicht. Vor vielen Jahren hat mir mal mein Onkel gesagt: “Was willst du denn mit einer 20 Gbyte Festplatte? So viel Speicherplatz wirst du nie brauchen!”. Tja, da hat er sich wohl so ziemlich geirrt!

Na gut, wer hat früher auch daran gedacht, dass wir im Jahre 2009 unsere alten VHS Kassetten und Schallplatten schon fast komplett digitalisiert haben und unsere Bilder nun auch schon in digitaler Form auf der Computer Festplatte ablegen?

Aber zurück zum Thema:

Durch das digitalisieren alter VHS und Videoaufnahmen aus meiner Kindheit und durch mein neues Hobby fotografieren, nimmt die Menge an meinen freien Speicherkapazitäten auf der CH3SNAS  stätig ab. So gehen meine beiden 500 GByte Festplatten so langsam in die Knie.

Da ich die Wärmeentwicklung in meinem NAS sowie sein Stromverbrauch noch etwas reduzieren möchte, habe ich mich für eine Festplatte aus dem “Green IT” Bereich entschieden. Da Festplatten aus diesem Bereich mit möglichst wenig Strom auskommen, sinkt natürlich auch die Abwärme und die eigentlich mögliche Geschwindigkeit der Festplatte.
Da der Flaschenhals bei meiner CH3SNAS sowieso am Prozessor und Arbeitsspeicher hängt und dadurch sowieso keine hohen Übertragungsraten möglich sind, ist mir die Performance der Festplatte so ziemlich egal gewesen.

Bestellt habe ich mir schließlich die “Western Digital WD10EADS Caviar Green“. Der Preis dieser Platte ist in denke ich in Ordnung und die Bewertungen sind ebenfalls gut ausgefallen.
Ich habe mich übrigens für die 1 TByte Variante entschieden, da ich es nicht einsehe für 500 GByte mehr Speicherplatz (Brutto) ca. 70 Euro mehr auszugeben. Außerdem habe ich mir erstmal nur eine davon bestellt um diese ausgiebig testen zu können.
Immerhin werde ich die zusätzlichen 500 GByte mehr Speicherplatz nicht in ein paar Tagen füllen können ;) .

Hier mal die Verbauchsdaten:

Lesen/Schreiben 5,4 Watt
Ruhezustand 2,8 Watt
Standby 0,4 Watt
Sleep     0,4 Watt

Vor dem Einbau überprüfte ich die neue Festplatte mit dem Diagnostic Tool von Western Digital auf fehlerhafte Sektoren. Nach erfolgreichen Abschluss tauschte ich die im NAS zu ersetzende Festplatte durch die neue aus und rief über Firefox die Administrationsoberfläche der CH3SNAS auf. Dort wurde mir direkt angeboten die neue Festplatte zu formatieren. Das formatieren hat ungefähr 15 Minuten in anspruch genommen. Danach war die neue Platte sofort einsatzbereit.

Sobald sich die alten Daten komplett auf der neuen Festplatte befinden, werde ich die alte  formatieren und in ein externes Festplattengehäuse stecken. Ein solches habe ich direkt bei Alternate mitbestellt. Dabei habe ich ein Gehäuse für SATA Platten von Tacens Vecto ausgewählt. Es kostet 32,99 € und verfügt eigentlich nur über einen USB Anschluss (laut Produktbeschreibung und Bild bei Alternate).
Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut, dass das Modell das ich bekommen habe über ein eSATA Anschluss verfügt. Sogar eSATA Kabel und eSATA PCI Slot Steckkarte wurden mitgeliefert!

Das Gehäuse besitzt keine aktive Kühlung, hat aber reichlich Lüftungsöffnungen. Vibrationen sollen durch die mitgelieferten Abwärmepads und Gummierungen im Gehäuse gedämpft werden. Vom Design her sieht es auch ganz schick aus und macht sich gut auf meinem Schreibtisch.

Auf dieser externen Platte werde ich dann Images von den Rechnern meiner Familie speichern und wichtige Daten sichern. Nachdem in den nächsten Tagen Erfahrungen mit meinen neuen Errungenschaften gemacht habe, werde ich sie in diesem Artikel für die Allgemeinheit zugänglich machen.