Falsche Hülle beim Apple Case Programm bekommen? NP!

Im vorletzten Artikel habe ich einen kleinen Testbericht zu meinem neuen iPhone 4 geschrieben. Da ich mein iPhone noch vor dem 30. September bekommen habe, durfte ich mir noch eine kostenlose Hülle im Apple Case Programm bestellen. Allerdings kam die falsche Hülle an …

Vor ein paar Tagen durfte ich mich über ein Paket von Apple in meinem Briefkasten freuen. Als ich das Paket dann ausgepackt habe, kam allerdings sofort die ernüchterung. DIE FALSCHE HÜLLE! Da ich diese Silikonhüllen echt hasse, habe ich mir eigentlich das Speck Fitted bestellt. Bekommen habe ich allerdings das Silikon Case  Griffin FlexGrip punch. Ich bin dann gleich am Rechner und habe meine Bestellungsdetails überprüft und nochmal bestätigt bekommen, dass ich wirklich das Speck Fitted bestellt habe.

Am nächsten Tag habe ich dann gleich bei der Apple Hotline angerufen und gefragt wie ich denn nun die Hülle bekomme, die ich auch bestellt habe. Ich hatte eine tolle Kundenberaterin am Telefon. Sie hat sich mehrfach entschuldigt und mir gesagt, dass das seit dem Case Programm wohl öfter vorkommt. Sie hat mir direkt die richtige Hülle losgeschickt und mir angeboten die von Griffin behalten zu können. Fünf Minuten später hatte ich dann auch direkt die neue Bestellbestätigung.

Ich finde es einfach Klasse, wie flexibel man mit solchen Dingen bei Apple umgeht! Daumen hoch!

Im nachhinein muss ich allerdings zugeben, dass das Case von Griffin garnicht soo schlecht ist. Es sieht eigentlich ganz schick aus und fühlt sich deutlich besser an als andere Silikonhüllen. Allerdings sieht man an den „Schweißstellen“ deutlich wie es zusammengesetzt ist. Dadurch wirkt das Gehäuse dann nicht mehr ganz so wertig. Beim Dockinganschluss sieht es so aus, als würde das Silikon schon leicht wabelig werden.
Kaufen würde ich mir das Griffin trotz der positiven Eindrücke jedoch trotzdem nicht.

Apple iPhone 4 32GB Unboxing, Testbericht und Erfahrungen

Seit ungefähr einer Woche bin ich nun endlich im Besitz eines iPhone 4. Ich habe es fast genau 3 Monate vor dem eigentlichen Termin meiner Vetragsverlängerung vorbestellt. Damals hat mich die Telekomdame zwar sehr komisch angeguckt, aber es hat sich gelohnt! Genau an dem Tag wo ich meine Vertragsverlängerung durchführen konnte war ich nun auch endlich bei der Vorbestellerliste an der Reihe. In diesem Artikel werde ich euch meine bisherigen Eindrücke und alltäglichen Erfahrungen schildern. Viel spaß! PS: In diesen Artikel werde ich sehr gerne mit meinem alten iPhone 3G vergleichen.

Endlich!
Nachdem ich 3 Stunden im Telekom Shop auf eine freie Mitarbeiterin warten musste, bekam ich dann endlich mein 32 GByte iPhone 4. Innerhalb einer halben Stunde war dann auch die Mini Sim Karte freigeschaltet. Da ich meine kostenlose iPhone 4 Hülle nur über die App bestellen konnte, habe ich mir für vorübergehend gleich noch eine Schutzfolie mitgenommen. Kostenfaktor lag bei ca. 9 Euro für 3 Folien die auf die Vorderseite des iPhone kommen. Leider hat der Telekom-Shop keine Folien für die Rückseite des Smartphones im Programm. Die reguläre Vertragsverlängerung in den Tarif Complete 240 hat mich inkl. Smartphone 149,99 Euro gekostet. Ein fairer Preis für die 32 GByte Variante wie ich finde.

Unboxing

Darf ich dich anfassen?
Das neue Smartphone aus dem Hause Apple fühlt sich sehr wertig und stabil an. Man hat den Eindruck perfekte Verarbeitung in der Hand zu halten. Dies sah bei den älteren Modellen ein wenig anders aus. Aufgrund der Glasflächen hat man allerdings (ich jedenfalls) sehr viel Angst das Gerät ausversehen fallen zu lassen oder irgendwie zu zerkratzen. Jedoch ist mir das bisher nicht gelungen ( zum Glück ) einen Kratzer in das edle Gehäuse zu machen. Ich habe bisher nur die iAcc Folie auf der Vorder- und die Artwizz Folie auf der Rückseite.
Der Druckpunkt der Standby-Taste ist mir etwas zu lasch. Manchmal merkt man garnicht, ob man sie nun gedrückt hat oder nicht. Die Druckpunkte der Lautstärkeregelungstasten sind jedoch top!

The Antennagate

Da es bereits reichlich Gesprächsstoff zu diesen Thema gab, möchte ich auch nicht großartig darauf eingehen. Anfänglich ist es mir mehrmals gelungen den Empfang durch anfassen des Gehäuses zu stören. Als ich dies dann jedoch meinen Arbeitskollegen demonstrieren wollte, ist es mir nicht mehr gelungen. Ich denke es kommt immer auf die aktuelle Standortbezogene Netzqualität an. Gesprächsabbrüche oder ähnliches konnte ich bisher noch nicht feststellen. Naja vielleicht kann man das AntennaGate auch als Schutzfeature ansehen:

„Sie: Schatz? Hallo?“ „Er: Tut mir leid ich verstehe dich nicht… Die Verbindung ist ganz schlecht. dut dut dut „

Lautsprecher und Kopfhörer:

Die Kopfhörer haben wieder eine integrierte Steuerung sowie ein Mikrofon. Mit den Kopfhöreren kann man nicht nur Gespräche annehmen, sondern auch die Lautstärke regeln und im iPod Modus navigieren. Die Klangqualität ist wie gewohnt in Ordnung. Die Verkleidung des Klinkensteckers ist deutlich eckiger geworden und wirkt deutlich stabiler.

Der integrierte Lautsprecher des iPhone sitzt nun auf der linken und nicht wie gewohnt auf der rechten Seite. Er ist aufjedenfall deutlich lauter als die der Vorgänger und kann sich „hören“ lassen.

The Retina is in your eyes!

Das neue Retina (deut. Netzhaut) Display von Apple hat eine Auflösung von 960 x 640 Pixel bei 326 ppi. Die hohe Auflösung und die satten Farben fallen sofort auf. Videos und Bilder auf dem iPhone sehen verdammt gut aus! (vorausgesetzt diese sind hochauflösend)

Das iPhone 24 Stunden lang benutzen? Ganz ohne aufladen?

Ja! Es funktioniert. Endlich kann ich die Funktionen meines Telefons nutzen, ohne mir gleich Gedanken darüber machen zu müssen wo ich das nächste Ladegerät finde! GPS, WLAN, Push-Meldungen, UMTS und Bluetooth ziehen beim 3G noch richtig Akkuleistung. Beim iPhone 4 habe ich diese Funktionalitäten durchgehend an und der Akku hällt ohne weiteres 2 Tage durch! Beim Vorgänger waren es zuletzt nur noch ein 3/4 Tag. Wenn ich jedoch den ganzen Vormittag Musik via Kopfhörer höre, zwischendurch noch am Twittern, Telefonieren und Spielen bin, ist der Akku spätestens am nächsten Morgen leer. Beachtlich, denn beim 3G hätte ich bei meinen derzeitigen Nutzungsbedarf nicht mal den Vormittag ausgehalten! Wenn man alle Akku lastigen Dienste ausschaltet und das Handy nicht viel benutzt, sollte die Akkulaufzeit bei bis zu 4 Tagen liegen. Die Frage ist nur, wann der Akku anfangen wird an Kapazität zu verlieren… Jedenfalls kann ich das Handy nun endlich auch als mp3 Player benutzen!

„Wähle Heinz Müller Schulze.“ iPhone: „Wähle 0538420923423“  o.O

Sprachsteuerung ist immer was richtig tolles! Jedenfalls solange sie auch einigermaßen funktioniert… Wenn ich ganz ehrlich bin, klappt das beim iPhone nur in 65 % der Fälle. Dort ist aufjedenfall noch Verbesserungspotenzial!

Hochauflösende Bilder, FaceTime, HDR, LED Flash, HD Videos? Cool!

In Sachen Kamera hat das iPhone deutlich zugelegt. Nicht nur auf der Rückseite neben den neuen LED Blitzlicht, sondern auch gleich vorne ist jeweils eine Kamerea vorhanden. Die vordere hat eine deutlich bessere Qualität als die 2MP Kamera vom 3G. Man kann damit Portraits von sich selbst schießen und sich dabei auch noch ansehen. Die Fotos mit der Frontkamera sind für Schnappschüsse in Ordnung. Die Kamera auf der Rückseite hingegen brauch sich nicht vor anderen Smartphone Kameras verstecken. Wenn man bei Sonnenlicht Fotos macht, können darunter sogar welche sein die man entwickeln lassen würde. Der Auslöser hat deutlich an Speed zugelegt und vermeidet dadurch stärkere Verwackler. In dunklen Ecken und bei schlechten Licht ist leider ein deutliches Rauschen erkennbar… Fotos die mit dem internen Blitzlich gemacht wurden, wirken leider sehr Farbunencht. Bilder im HDR Modus sehen dafür deutlich besser aus! Die Fokussierung ist für ein Handy ziemlich schnell und Präzise. Die folgenden Beispielbilder wurden von mir mit meinem iPhone geschossen. Was ich nun bei jeden iPhone Modell kritisiert habe, ist immer noch geblieben: Ich muss den Auflöser auf dem Display drücken und habe keinen gesonderten Knopf. Andere Hersteller schaffen es doch auch nen Auslöser am Rand des Handys unterzubringen, warum nicht Apple? So verwackelt man die einfachsten Bilder von viel zu oft…

Videos die mit dem iPhone aufgenommen wurden, können sich durchaus sehen lassen! Zwar ist der Autofokus ein wenig Träge, aber das Endprodukt kann sich durchaus sehen lassen! Seht selbst:

Das Video reiche ich Morgen nach!

Smartphone auf Speed:

Anfänglich waren Apps auf dem iPhone 3G noch flüssig nutzbar. Später wurden diese jedoch immer Komplexer und Ressourcenfressender… Mit jedem Firmwareupdate wurden die Ressourcen des 3G noch zusätzlich beeinträchtigt. Wenn dann der Programmstart von den einfachsten Programmen dann immer 30+ Sekunden dauerte, hat man es lieber gleich sein gelassen.

Mit dem iPhone 4 und den mitlerweile 120 Apps die ich drauf habe, kann ich mich bisher nicht beschweren. Spiele und Programme starten deutlich schneller und lassen sich viel flüssiger bedienen. Alleine der Hardwareunterschied wäre für mich ein großer Faktor zum Kauf gewesen. Die Sprünge vom 3GS zum 4 werden jedoch denke ich nicht mehr so groß ausfallen wie bei den Vorgängern vom 3GS. Das „Multitasking“, wenn auch kein echtes, beschleunigt das Navigieren zwischen Programm extrem!

PS: Über iMovie werde ich in einen der nächsten Artikel berichten.

Fazit:

Für iPhone Besitzer der ersten beiden Generationen lohnt sich der Umstieg. Das Leben wird durch die viel bessere Hardware nochmal deutlich angenehmer. Ob sich der Umstieg vom 3GS lohnt, müssten die Besitzer des 3GS wohl am besten wissen. Das AntennaGate wird in meinen Augen deutlich überbewertet und findet von mir keine weitere Beachtung. Es gibt zwar wie immer noch einiges, was man besser machen kann, aber warten wir die nächsten Generationen ab. Ich für meinen Teil bin glücklich mit der Entscheidung wieder ein iPhone zu nehmen!

Remotedesktopverbindung von Mac zu Windows

Wie toll die IT Welt doch eigentlich sein kann: Die Mutter hat Probleme mit ihrem Rechner und bittet einen um Hilfe. Da sie am Telefon aber nichts von den Erklärungen so richtig versteht (oder auch verstehen möchte), wird man gebeten doch einfach mal rum zu kommen. Hat man gerade nicht viel Zeit um mal eben schnell vorbeizufahren, ist es heutzutage natürlich praktisch per Remote auf den Rechner über das Internet zuzugreifen und die Sache zu erledigen. Aber was wenn man „nur“ einen Mac hat und kein VNC auf dem Rechner der Mutter installiert ist?

Begriffsdefinition:
Microsofts aktuelle Windows Betriebssysteme bringen fast alle die Möglichkeit der Remotedesktopverbindung bzw. der Remotedesktopunterstützung mit sich. Mit Hilfe dieser Tools, kann man sich an einem anderen Rechner anmelden und diesen steuern, als würde man selbst davor sitzen. Bei der Remotedesktopverbindung wird der Inhalt des Bildschirms ausschließlich auf dem Rechner gezeigt, der die Verbindung aufgebaut hat. Bei der Remotedesktopunterstützung kann man auf dem zu unterstützenden Rechner jedoch auch noch etwas sehen, mit dem Helfenden Chatten und zur Not sogar in das Geschehen eingreifen.

Besitzt der potenzielle Helfer jedoch einen Computer mit einem anderen Betriebssystem als Microsofts Windows, so wird die Remotedesktopverbindung ohne jegliche Zusatzsoftware unmöglich. Alternativ könnte man in diesem Fall auch z.B. ein VNC Tool auf beiden Rechnern installieren. Dieses ermöglicht die gleichzeitige Bedienung des Rechners am Platz und von außerhalb.

Bild 1

Microsoft bietet jedoch nun auch für Apples Macintosh ein Tool an, um von einem Mac aus eine Remotedesktopverbindung zu einem Windows Rechner herzustellen: Microsoft Remotedesktopverbindung für Mac.

Bild 2

Ich habe das ganze mal ausprobiert und ich finde es sehr gelungen. Die Performance ist anständig und die Einstellungsmöglichkeiten reichen dicke hin. Wenn man das Portforwarding bei seinem Router richtig eingestellt hat, kann die Remotedesktopverbindung auch über das Internet benutzen.
Dazu gibt es vielleicht nochmal ein kleines HowTo.

Bild 3

Vom Notebook zum MacBook Pro (Testbericht und Erfahrungen)

Nachdem ich vom Dell Studio so extrem enttäuscht wurde, habe ich mir als Nachfolger dieses miserablen Produkts von Dell einen Apple ausgewählt. Dabei habe ich mich für das neue Apple MacBook Pro Unibody (late 2008) gefallen. In diesem Artikel werde ich über meine Erfahrungen mit dem Produkt sowie die Beweggründe für die Entscheidung zum Apple berichten.


Warum ein MacBook Pro und warum gerade ein Apple und kein Notebook?
Nach meiner sehr schlechten Erfahrung mit dem Dell Studio 1535, musste ich mich zwangsweise direkt noch einmal auf die Suche nach einem neuen Arbeitsgerät machen. Vor dem Dell Studio   benutzte ich ca. 3 Jahre ein Sony Vaio VGN-FS315H, der mir bis zum Schluss treue Dienste geleistet hat. Letztendlich wollte ich ihn nur wegen der Performance und der doch relativ niedrigen Auflösung des Displays ersetzen.
Noch während ich im Besitz des Dell Studio 15 war, besuchte ich diverse Fachmärkte, um einen würdigen Nachfolger zu finden. Da mir die Qualität und Robustheit eines Notebooks sehr wichtig ist, konnte ich einige Marken direkt am Anfang von meiner Liste streichen:

  • Fujitsu Siemens: Billig verarbeitetes Gehäuse, bekannte Schanierprobleme
  • Medion: siehe Fujitsu Siemens + Schlechter Support
  • andere „Billigmarken“
    (Soll nicht heißen, dass alle günstigen Notebooks schlecht sind!)

Da mein nächstes Notebook um die 4 Jahre halten soll, hatte ich auch kein Problem damit etwas mehr Geld dafür auszugeben. Leider ist Qualitätsware selten günstig zu bekommen.
Nach dem Auschluss der „Billigmarken“ schaute ich auf der Webseite von Sony nach den aktuellen Produkten. Leider konnte ich dort kein Notebook finden, der am ehesten an meinen Vorstellungen herankommt.
Als mein Arbeitskollege Florian Franke dann einmal mit seinem neuen MacBook Pro (Vorgängermodell vom MacBook Pro Unibody) zur Berufsschule kam, war ich allein schon ziemlich vom Design beeindruckt. Als er mich dann auch mal ran gelassen hat :), konnte ich mir dann einen Eindruck von der hochwertigen Verarbeitung (Die auch Ihren Preis hat!) machen. Das edle Aluminiumgehäuse machte einen sehr wertigen und robusten Eindruck. Richtig Interesse an ein MacBook von Apple hat er dann durch sein schwärmen von der Bedienung von Mac OSX in mir geweckt.
Die Apple MacBook Serie kannte ich zwar schon vorher vom hören und lesen, aber in „live“ hatte ich vorher noch keins gesehen.
Naja, letztendlich war dann nach den Eindrücken des MacBook Pros in der Berufsschule für mich klar, welches Gerät es werden sollte ;).
Dabei kam mir natürlich gerade recht, dass es ein neues MacBook Pro geben sollte.

Bestellte Konfiguration:

MacBook Pro, 15″, Aluminium
  • 2,4 GHz Intel Core 2 Duo
  • 4GB 1066MHz DDR3 SDRAM – 2x2GB
  • 250GB Serial ATA @ 5400
  • SuperDrive 8x (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW)
  • Beleuchtete Tastatur (Deutsch) & Benutzerhandbuch (Deutsch)
  • Mini DisplayPort auf-VGA-Adapter

Erfahrungen mit dem MacBook Pro:

Auspacken:
Als das Paket dann endlich da war, habe ich mich schon wie ein kleines Kind darauf gefreut es auszupacken und auszuprobieren. In einem unauffälligen braunen Karton, befand sich ein extrem schicker weißer Karton. Nach dem öffnen fiel einem der zum Schutz angebrachte Schaumstoff im inneren des Kartons auf.
Aus dem Karton heraus, guckte mich dann ein weißer Apfel auf einem Aluminiumgehäuse an.
Die dazubestellten Displayport auf VGA und DVI Adapter lagen in einem Fach unter dem Gerät. Ich würde behaupten, im Kartondesign macht Apple keiner so schnell etwas vor :).

Erste Schritte mit Mac OS X:
Beim ersten einschalten wird man bei einem Video in unzähligen Sprachen begrüßt. Danach legt man einen Benutzeraccount an und kann für diesen direkt über die integrierte iSight Kamera ein Benutzerfoto knipsen, der dem Benutzerprofil zugeordnet wird. Nach ein paar Einstellungen, findet man sich dann auf der aufgeräumten Oberfläche von Mac OSX wieder.

Das Unibody Gehäuse:
Die neue Generation des MacBook Pro besitzt das so genannte Unibody Gehäuse. Es wird nun aus einem einzigen Stück Aluminium gefräst. Durch dieses Verfahren fühlt sich es sich um einiges stabiler und widerstandsfähiger an. Außerdem ist das ganze Gehäuse flacher und leichter geworden. Es passt super in eine Aktentasche oder anderen Staufächern.
Negativ ist mir allerdings aufgefallen, dass das Aluminium ziemlich schnell Kratzer bekommt und deswegen lieber in einer Hülle anstatt nur lose in der Notebooktasche transportiert werden sollte.

Der MagSafe Netzanschluss:
MagSafe nennt sich der Netzanschluss am MacBook. Dieser zieht das Stromkabel magnetisch an die zugehörigen Kontakte. Bei anderen Herstellern wird das Kabel vom Netzteil in eine Buchse am Notebook hineingesteckt. Der MagSafe Anschluss bietet den Vorteil, dass wenn jemand über das Kabel vom Netzteil stolpert, dieser nicht gleich das ganze Notebook mit runterreißt oder sogar den Stecker aus dem Notebook rausbricht. Der Magnetische Kopf löst sich in einer solchen Situation geschmeidig vom Notebook und lässt es sicher auf seiner Position stehen. Bei normaler Benutzung löst sich der MagSafe Anschluss jedoch nicht so einfach, was sonst auf Dauer auch ziemlich stören würde.

Tastatur:
Die Tastatur macht mit ihrer Dimm und Ausschaltbaren blauen Beleuchtung einen sehr edlen Eindruck. Jede Taste guckt einzeln zwischen Aluminium hervor. Somit hat Apple für die neue MacBook Pro Serie die Tastatur vom MacBook Air übernommen. Sie lässt sich angenehm bedienen und hat einen sehr guten Druckpunkt. Zu bemängeln ist jedoch, dass Ihre Oberfläche gerne Fingerabdrücke aufnimmt. Bei den ersten produzierten MacBooks dieser Generation kam es ab und zu vor, dass ein paar „F“ Tasten auf der rechten Seite ganz minimal weiter rausgeguckt haben als auf der linken Seite. Dieser kleine Schönheitsfehler hat auch mein Exemplar, was mir aber auch nur aufgefallen ist, da ich bereits vor dem Kauf davon gelesen habe.

Der Bildschirm:
Ab dieser Generation kann man leider keine Matt-Bildschirme mehr auswählen. Nur noch spiegelnde Displays stehen beim 15″ MacBook Pro zur Verfügung. Einige Kunden wird dies geärgert haben. Mir persönlich macht es nichts aus, da mir eh die Farben viel besser bei spiegelnden Displays gefallen. Viele Leute meinen ja, dass man bei einem Spiegelnden Display bei direkten Lichteinfall nichts mehr sehen könnte. Jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass es bei matten Displays auch nicht viel besser ist, wenn z.B. die Sonne im Sommer direkt auf das Display scheint. Im übrigen kann man dem etwas gegenwirken, wenn man die Bildschirmbeleuchtung voll aufdreht. Dies lässt natürlich die Akkulaufzeit sinken.
Störend können beim Display allerdings die schwarzen Bildschirmränder sein. Der neue Bildschirm hat ja nun eine unvorteilhafte Glasoberfläche, welche am Bildschirmrand ebenfalls vorhanden und schwarz hinterlegt ist. Diese Stellen kann man dann jedoch perfekt als Spiegel benutzen ;). Durch die Glasoberfläche gewinnt es jedoch noch ein Stück mehr an Stabilität.

OnBoard Grafik und Dedizierte Grafik in einem Gerät:
Das MacBook Pro enthält in dieser Generation 2 Grafikprozessoren: NVIDIA GeForce 9400M +  NVIDIA GeForce 9600M GT (dediziert).
Man kann in Betrieb zwischen beiden je nach Bedarf hin und herschalten. Das umschalten benötigt allerdings eine Neuanmeldung des Benutzers. Heruntergefahren werden muss das Gerät allerdings nicht. Diese Funktionalität hat den Vorteil, dass man im mobilen Einsatz auf den OnBoard Grafikkern umschalten kann, um dadurch die Akkulaufzeit zu erhöhen. Bei Grafiklastigen Programmen und Spielen kann man dann wieder auf den schnellen dedizierten Grafikkern umschalten um mehr Leistung aus dem Gerät herauszuholen.
Man muss allerdings beachten, dass sich bei eingeschalteter GeForce 9600M GT die Wärmeentwicklung erhöht und dadurch auch der Lüfter öfter dreht und bei Spielen dann auch leicht hörbar wird.

Akkulaufzeit:
Verwende ich den OnBoard Grafikkern, so hällt der Akku bei mir je nach Auslastung des Systems bis zu 4:40 Stunden. Bei eingeschalteter GeForce 9600M GT verringert sich die Akkulaufzeit um etwas mehr als eine Stunde. Natürlich kommt es bei diesen Akkulaufzeiten auch darauf an, was man für Anwendungen benutzt und ob man Komponenten wie Bluetooth und WLAN ausgeschaltet hat. Bei meinen Laufzeiten ist das WLAN Modul eingeschaltet, das Bluetooth Modul jedoch deaktiviert.

Lautstärke:
Bei eingeschalteter GeForce 9400M ist das Notebook sehr leise. Man nimmt die Lüfter eigentlich garnicht wahr. Bei eingeschalteter GeForce 9600M GT springt der Lüfter schon deutlich öfter an. Das Notebook wird dabei auch spürbar wärmer, was im Winter zwar angenehm ist, im Sommer jedoch stören kann. Vorausgesetzt man hat das Notebook auf dem Schoß. Im Spielebetrieb oder bei Rendering aufgaben nimmt man den Lüfter zwar wahr, jedoch ist er keinesfalls störend.

Das neue Touchpad:
Das Touchpad ist echt riesig! Es reagiert direkt und flüssig. An den Rechtsklick mit zwei Fingern gewöhnt man sich sehr schnell. Anfänglich war es etwas ungewöhnlich, dass es keine eigene „Maus“ Taste mehr gibt, aber daran gewöhnt man sich ebenso schnell wie an den Rechtsklick mit zwei Fingern.
Einziges Manko am Touchpad: Im oberen Viertel lässt es sich garnicht klicken und weiter unten klickt es umso schneller. Ausversehen klickt man jedoch eigentlich nie, da der Druckpunkt zwar unterschiedlich, aber durchweg gut ist.

 

Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen:
Wodurch hebt sich das Apple Notebook von gewöhnlichen Notebooks ab?
Allein schon die Qualität macht extrem viel aus. Durch das robuste Aluminiumgehäuse bekommt man fast schon den Eindruck, dass dem MacBook bei einem Unfall nie mehr als ein paar Schrammen zugefügt werden könnten. Normale Plastiknotebooks wie auch das Dell Studio fühlen sich dagegen viel zerbrechlicher an.
Wenn man mit dem MacBook arbeitet, fällt einem nichts ungewöhnliches auf. Das mag daran liegen, dass das System flüssig läuft und das macht, was es soll. Die Komponenten im MacBook sind zwar nicht das allerneuste und das allerschnellste was es gerade auf dem Markt gibt, dafür scheinen sie aber mit bedacht so ausgewählt zu werden, dass sie auch wirklich zueinander passen.
Es gibt also keinerlei DPC Latency Laggs wie beim Dell Studio, die z.B. durch nicht 100% zueinander passenden Komponenten auftreten können. Andere Probleme sind mir bisher auch nicht aufgefallen.

 

Qualität hat seinen Preis.
Was man beim Apple MacBook Pro nicht abstreiten kann, ist der wirklich sehr hohe Preis. Ein Windows Notebook mit ungefähr gleichen Komponenten kostet im Durchschnitt 500 Euro weniger. Beim Apple zahlt man für den Namen, die Qualität und den aufeinander abgestimmten Komponenten deutlich drauf. Dafür bekommt man allerdings ein Gerät, dessen Komponenten gut aufeinander abgestimmt sind und dessen Qualität einfach nur Vorbildlich ist. Man hat keine Angst das Gerät mitzunehmen, weil es ja dabei kaputt gehen könnte. Natürlich muss man sich erstmal um gewöhnen, wenn man nicht gerade blutiger Computer Anfänger ist. Denn für Computeranfänger ist das Gerät um einiges Intuitiver, als für Bluescreen gestörte ehemaliger Windows User. Wer das Geld hat und Qualität wichtig ist, dem kann ich ein MacBook nur empfehlen. Wer es jedoch nicht hat, sollte sich mal die Notebooks von Sony und Lenovo anschauen. Dell ist bei mir seit dem sehr schlechten Dell Studio unten durch.

Arbeiten mit Mac OSX (Apple Betriebssystem).
Ich habe mich dazu entschieden, zu diesem Thema einen eigenen Artikel zu schreiben, da dies ansonsten den Rahmen dieses Artikels sprengen würde.

[MAC] In Entourage Home and Student Exchange benutzen

Bei Unimall hatte ich die Möglichkeit mir für 69 € zusätzlich zum MacBook Pro die Studentenoptionslizenz von Microsoft Office 2008 zu kaufen. 4 Wochen nachdem ich mein MacBook bekommen habe, kam auch das Paket von Unimall an. Beiliegend war ein Entschuldigungsschreiben, dass ich nur die Home and Student Version bekommen habe und, dass dort nur die Exchange Funktionen fehlen würden.

GUT! Deswegen habe ich sie doch gekauft! Ich habe ja nicht umsonst nen Exchange Anbieter …

Naja, da ich Office dann doch auf dem Mac wegen Arbeiten an meiner Abschlussarbeit brauchte, habe ich die Home and Student Version behalten. Im schreiben stand auch, dass ich diese 3 Lizenzen ohne Aufpreis bekomme. Ich habe doch nur einen Mac….

Interways (Mein Exchange Anbieter) bietet mehrere Konfigurationstools an, um Entourage, Outlook, Thunderbird und mail mit deren Zimbra Exchange zu verbinden. Mit nem Trick habe ich es dann doch hinbekommen mein Entourage auf dem laufendem zu halten.
Zunächst installierte ich das Interways Konfigurationstool für mail, iCal und das Adressbuch. Dann habe ich als Synchronisationsintervall 15 Minuten eingegeben. In Entourage gab ich an, dass er Kalender, Kontakte und Aufgaben mit iCal und co. synchronisieren soll. Als Mailpostfach habe ich dann das Interwayspostfach per imap eingebunden, welches zwar nicht so fix wie das echte Exchange ist, aber immerhin klappt alles so wie ich es möchte.
Sorry für Rechtschreibfehler, bin schon zu müde ;).

iPhone Nano, iPhone 4G 2009, iPhone 5G 2010…

Kaum steht ein Apple Event vor der Tür, fängt die Gerüchteküche an zu brodlen. So hörten wir im Jahre 2008 bereits viel über ein iPhone Nano, nen iPod Touch mit GPS Empfänger, günstigere Macbooks und viele andere tolle Dinge spekulieren! Nun steht die „Macworld Conference & Expo“ kurz bevor und schon tauchen alte und neue Gerüchte auf und jede noch so möchtgern „wichtige“ Internetseite/Blog, fängt an etwas altes rauszukramen, etwas dazu zu erfinden und ne „Rumor News“ daraus zu machen.

Es ist schon faszinierend, was Apple da mal wieder auslöst :).
Siehe:

ZDNET

Chip.de

– iLoung Forum (User)

iFun

usw. …

Soll nicht heißen, dass an allen Gerüchten nichts dran ist!

iPhone 3G Testbericht und Erfahrungen

Da eine T- Mobile Vertragsverlängerung vor der Tür stand, habe ich mich dafür entschieden, mir endlich einen kleinen Wunsch zu erfüllen und mir ein iPhone zu kaufen. Da ich durch den Kauf des iPhones mein iPod Touch nicht mehr brauchte, habe ich dieses spontan bei eBay verkauft.

Da ich vom iPod Touch 16 Gbyte gewohnt war, habe ich mir auch das iPhone mit 16 Gbyte in weiß Weiterlesen