HowTo: Twonkymediaserver auf der CH3SNAS/DNS-323 und anderen NAS

Allen unter euch die ihr NAS als Streaming-Server nutzen wollen könnte dieser Artikel eventuell weiterhelfen. Er ist richtet sich allerdings speziell auf die Conceptronic CH3SNAS aus. Ich beschreibe in diesem Artikel, wie ihr einen Twonkymedia-Streaming Server auf eurer CH3SNAS zum laufen bekommt. Dieses How-To funktioniert auch auf anderen Geräten wie dem DNS-323!


Ich gehe davon aus, dass ihr euch mit der Materie bereits auseinandergesetzt habt und werde für zwar unwarscheinliche aber mögliche Schäden nicht haften! (Zwangabsatz )


Schritt 1:

Ihr müsst euch bewusst sein, mit was ihr die gestreamten Filme abspielen möchtet, denn ihr braucht auf jedenfall zu dem Streamingserver auch noch einen Client, der auf die bereitgestellten Inhalte zugreift. Dies könnte eine Playstation 3, eine XBOX 360, eine Streaming Box oder ein Handelsüblicher PC mit installierter UPNP/AV Clientsoftware sein.

Damit ihr den Twonkymediaserver nach dieser Anleitung installieren könnt, ist es notwendig FunPlug auf seiner CH3SNAS installiert zu haben! Eine Anleitung findet ihr hier.

Schritt 2: (optional)
Damit euer Streamingclient möglichst viele Codecs unterstützt, solltet ihr ein Update des Clients machen. Bei Playstation und Xbox einfach ein Firmwareupdate (falls vorhanden) starten. Die Playstation 3 kann z.B. erst in den neueren OS Versionen DivX Filme abspielen. Bei der Playstation müsst ihr die Codecs zum Teil noch im Einstellungsbereich aktivieren.

Schritt 3 (Für Windows User):
Besorgt euch eine Testversion bzw. kauft euch eine möglichst aktuelle Version vom Twonkymediaserver. Bitte beachtet, dass der Job der Entwickler von Software immer davon abhängt, dass diese auch gekauft wird. Auf der Entwicklerseite, findet ihr die neuste Version (heutiger Stand: 5.1.2). Auf der Entwicklerseite gibt es auch eine Testversion. Derzeit gibt es eine Rabattaktion von Twonkymedia. In der Zeit der Rabattaktion ist der Streamingserver für 9,90 zu haben. (Spottpreis)
Mittlerweile findet ihr hier sezielle Versionen für verschiedene NAS Systeme. Da das DNS-323 Baugleich mit dem CH3SNAS von Conceptronic ist, können die CH3SNAS Besitzer ruhig zum Paket für die DNS-323 greifen. Das ZIP Archiv müsst ihr komplett entpacken und in einen Ordner eurer Wahl stecken. Danach könnt ihr einfach (nur auf Windows Systemen) die nassetup.exe ausführen. Dort wird man durch einen Assistenten geleitet, der den schwierigsten Teil für einen übernimmt.

Schritt 3 (Für alternative Betriebsysteme):

Zunächst hier das entsprechende Paket für euer NAS System herunterladen. Daraufhin das Verzeichnis entpacken und die Windows Installationsdateien entfernen.  Dann müsst ihr den Ornder auf die Festplatte eures NAS kopieren, wo ihr auch das fun_plug installiert habt. Sollte für gewöhnlich /mnt/HD_a2 sein.

Schrifft 4:

Zuletzt  loggt ihr euch via Telnet oder falls ihr schon SSH installiert habt über SSH auf dem NAS ein und führt die Datei twonkymediaserver mit ./twonkymediaserver aus. Wenn ihr nun in euern Browser die IP des NAS mit dem Port 9000 eingibt, solltet ihr folgendes Fenster sehen.

xxx.xxx.xxx.xxx:9000

Wenn alles geklappt hat, könnt ihr den Twonkymediaserver konfigurieren und euern Spaß damit haben 😉

Ein nettes Startskript und die Lösung zu einem Problem mit der Version 6.x vom Twonkymediaserver gibt es hier

Auslesen des NT-Useraccounts mit Apache 2.X unter Windows

Gerade in Firmen ist es manchmal praktischer, wenn die Benutzer sich an den Webapplikationen nicht extra anmelden müssen. Da dies allerdings für setzen von Berechtigungen in der Webapplikation meißtens unumgänglich ist, kommt die Idee des SSO (Single Sign On) genau richtig.
Man meldet sich also nur noch Morgens mit dem Rechner direkt an der Domäne an und brauch sich dann bei keiner Software mehr zu verifizieren. Das mag zwar nicht unbedingt mit jedem Browser funktionieren, allerdings funktioniert es mit den in Firmennetzwerken meist verwendeten „Internet Explorer“. Wichtig ist in diesem Beispiel, dass der Webserver, der die Daten liefert, sowie die Clients die die Daten abfragen alle an der Domäne angemeldet sind.
Microsofts IIS besitzt von Haus aus das Authentifizierungsverfahren NTLM„, beim Apache muss allerdings erst nachgeholfen werden.

Auf Linux Server Systemen, braucht man das Zusatzmodul NTLM2, auf Windows Servern braucht man das Modul mod_auth_sspi. Die Konfiguration ist denkbar einfach. Im Fall vom SSPI Modul müsst ihr einfach die Moduldatei in das Modulverzeichnis eures Apache Webservers verschieben und in der httpd.conf folgende Zeilen einfügen:

</pre>
LoadModule sspi_auth_module modules/mod_auth_sspi.so

<Directory '---Das Verzeichnis, das ihr per SSO schützen wollt">
 AllowOverride None
 Options None
 Order allow,deny
 Allow from all

 AuthName "SSPI"
 AuthType SSPI
 SSPIAuth On
 SSPIAuthoritative On
 SSPIDomain Eure Domain
 SSPIOmitDomain Off
 SSPIOfferBasic Off

 require valid-user
</Directory>

Das Modul solltet ihr möglichst als letztes laden…

Bevor ihr nun die Server Variablen auslesen könnt, müsst ihr beim jeweiligen Client den Webserver als Vertrauenswürdige Seite im Internet Explorer eintragen, sonst kann es zu Problemen kommen!

Nach einem Apache Restart, könnt ihr nun ausprobieren ob in dem angegebenen Verzeichnis, die entsprechenden Daten ankommen.

Mit dem Befehl:


echo $_SERVER['REMOTE_USER'];

Könnt ihr euch Domäne und NT Account des angemeldeten Benutzers ausgeben lassen.

HowTo: Remotedesktopverbindung über das Internet!

In diesem Artikel findet ihr eine Anleitung, wie ihr eine Remotedesktopverbindung zu einem anderen PC über das Internet herstellen könnt.

Ein Remotedesktopverbindung kann einem viele Wege und Rennerei abnehmen. Es macht einfach einiges einfacher, wenn z.B. ein Bekannter anruft und fragt, ob man ihm mal eben was einstellen kann, der Weg zu ihm aber mal eben 20 Minuten dauert.

Um eine Remotedesktopverbindung zu einem anderen Rechner herzustellen, muss das das gleichnamige Tool einfach geöffnet, die Ziel IP-Adresse eingegeben und auf öffnen geklickt werden. So einfach geht das jedoch nur im eigenen Heimnetzwerk. Möchte man allerdings eine Verbindung zu einem Rechner herstellen, der irgendwo in den Weiten des Internets steckt, so wird die ganze Angelegenheit schon ein bisschen kniffliger. Zum einen hat fast kein Internetuser eine dauerhaft feste IP-Adresse, denn bei DSL Kunden wird diese nach 24 Stunden erneuert. Zum anderen müssen die Datenpakete die über den Empfänger-Router kommen noch den Weg zum richtigen PC finden. Folgende Schritte beschreiben wie man ganz einfach und ohne Zusatzkosten die ganze Geschichte auf einem einfachen Wege zum laufen bekommt.

1. Dynamischen DNS Eintrag besorgen
Das Problem mit der 24 Stunden beständigen IP Adresse lässt sich mit Hilfe eines dynamischen DNS Eintrags lösen. Bei einem solchen DNS Eintrag wird dem Anbieter des Dienstes bei jeder IP Adressänderung die neue (Internet) IP-Adresse mitgeteilt. Entweder lässt man diese Mitteilung automatisiert durchführen. Der Anbieter DynDNS.com bietet z.B. einen solchen Service an. Man registriert sich einfach auf der Seite und erstellt dort unter „My Hosts“ einen neuen Host Eintrag. Dazu wählt man eine Domain aus, die man dann zur Remotedesktopverbindung nutzen möchte. Sobald der Eintrag erstellt wurde, kann man die DNS Adresse direkt nutzen.

2. Router  konfigurieren
Da wir in diesem Fall unseren Onkel via RemoteDesktopverbindung erreichen möchten, müssen wir nun seinem Router sagen, dass er bei jedem Internetreconnect (also IP-Wechsel) DynDNS.com darüber informiert, dass er nun über eine andere IP-Adresse erreichbar ist. Dadurch ist das Netz des Onkels dann immer über die gleiche Domain(z.B. onkel_jens.dontexist.com) erreichbar. Allerdings unterstützt nicht jeder Router diesen Dienst. Bei einer Fritz Box muss zunächst die Expertenansicht aktivieren um das benötigte Menü zu sehen. Die Einstellung kann man über die Systemeinstellungen auf der Weboberfläche der Fritz Box tätigen. Danach finden wir unter „Einstellungen -> Erweiterte Einstellungen -> Internet -> Dynamic DNS“ das benötigte Konfigurationsmenü.

dyndns

In diesem Menü müsst ihr erstmal ein Häkchen bei „Dynamic DNS benutzen“ machen. Danach wählt ihr den Dynamic DNS Anbieter, in unserem Fall wäre das dyndns.com. Bei Domainname tragt ihr den von euch auf DynDNS.com ausgewählten Domainnamen ein. Nun müsst ihr nur noch eure DynDNS.com Anmeldedaten eingeben. Mit dem Klick auf „Übernehmen“ speichert ihr das ganze.

3. Portfreigabe
Nun würden wir bereits die Fritz Box unseres Onkel erreichen können. Das testen wir natürlich gleich mal mit einem Ping. Dazu öffnet ihr die Konsole, indem ihr auf „Start -> Ausführen“ klickt und dort dann „cmd“ eingibt und Enter betätigt. Im schwarzen Fenster geben wir dann „ping Domain“ ein. Anstatt Domain gibt ihr dann die von euch gewählte Domain ein. Falls der ihr eine negative Ausgabe zurückbekommt, muss das nicht gleich heißen, dass der Router nicht erreichbar ist. Viele Router unterbinden Ping Befehle auf der Internet Seite.

4. Portforwarding
Würden wir nun versuchen eine Remotedesktopverbindung herzustellen, indem wir die Domain unseres Onkels angeben, wird leider noch nichts passieren. Das liegt daran, dass nun der Router die Datenpakete die ihr mit dem Verbindungsversuch hinschickt, abbekommt. Wir müssen dem Router also sagen, dass er die Datenpakete für die Remotedesktopverbindung an den Rechner unseres Onkels weiterreicht. Dazu gehen wir in das Menü Portfreigabe unter: „Einstellungen -> Erweiterte Einstellungen -> Internet -> Portfreigabe“.

Portfreigabe

Hier erstellen wir nun eine „Neue Portfreigabe“. Dort wählen wir zunächst „Andere Anwendungen“ aus und geben der Freigabe eine Bezeichnung.  Als Protokoll wählen wir „TCP“ . In den anderen Feldern geben wir, wie auf dem Screenshot den Port 3389 für den Eingangs- und Weiterleitungsport an. Als IP- Adresse schreiben wir nun die IP-Adresse des Rechners unseres Onkels rein. Mit einem Klick auf „Übernehmen“ bestätigen wir nun unsere Eingabe. In der Übersicht müssen wir nun sichergehen, dass bei der Spalte „Aktiv“ in unserer neuen Regel ein Häkchen vorhanden ist.

portfreigabe2

Mit einem weiteren Klick auf „Übernehemen“ bestätigen wir das ganze ein weiteres mal.

5. Speichern und ausprobieren
Nun können wir die kompletten Konfigurationen unter „Einstellungen -> Erweiterte Einstellungen -> System -> Einstellungen Sichern“ speichern. Ihr könnt die ganze Geschichte einmal ausprobieren. Überprüft falls es nicht auf Anhieb klappt, alle Konfigurationen und vor allem, ob DynDNS wirklich die aktuelle IP-Adresse besitzt. Viel Spaߟ!

PS: Dies ist eine von vielen Möglichkeiten, es besteht auch die Möglichkeit, dies verschlüsselt über ein VPN zu machen.