Apple iPhone 4 32GB Unboxing, Testbericht und Erfahrungen

Seit ungefähr einer Woche bin ich nun endlich im Besitz eines iPhone 4. Ich habe es fast genau 3 Monate vor dem eigentlichen Termin meiner Vetragsverlängerung vorbestellt. Damals hat mich die Telekomdame zwar sehr komisch angeguckt, aber es hat sich gelohnt! Genau an dem Tag wo ich meine Vertragsverlängerung durchführen konnte war ich nun auch endlich bei der Vorbestellerliste an der Reihe. In diesem Artikel werde ich euch meine bisherigen Eindrücke und alltäglichen Erfahrungen schildern. Viel spaß! PS: In diesen Artikel werde ich sehr gerne mit meinem alten iPhone 3G vergleichen.

Endlich!
Nachdem ich 3 Stunden im Telekom Shop auf eine freie Mitarbeiterin warten musste, bekam ich dann endlich mein 32 GByte iPhone 4. Innerhalb einer halben Stunde war dann auch die Mini Sim Karte freigeschaltet. Da ich meine kostenlose iPhone 4 Hülle nur über die App bestellen konnte, habe ich mir für vorübergehend gleich noch eine Schutzfolie mitgenommen. Kostenfaktor lag bei ca. 9 Euro für 3 Folien die auf die Vorderseite des iPhone kommen. Leider hat der Telekom-Shop keine Folien für die Rückseite des Smartphones im Programm. Die reguläre Vertragsverlängerung in den Tarif Complete 240 hat mich inkl. Smartphone 149,99 Euro gekostet. Ein fairer Preis für die 32 GByte Variante wie ich finde.

Unboxing

Darf ich dich anfassen?
Das neue Smartphone aus dem Hause Apple fühlt sich sehr wertig und stabil an. Man hat den Eindruck perfekte Verarbeitung in der Hand zu halten. Dies sah bei den älteren Modellen ein wenig anders aus. Aufgrund der Glasflächen hat man allerdings (ich jedenfalls) sehr viel Angst das Gerät ausversehen fallen zu lassen oder irgendwie zu zerkratzen. Jedoch ist mir das bisher nicht gelungen ( zum Glück ) einen Kratzer in das edle Gehäuse zu machen. Ich habe bisher nur die iAcc Folie auf der Vorder- und die Artwizz Folie auf der Rückseite.
Der Druckpunkt der Standby-Taste ist mir etwas zu lasch. Manchmal merkt man garnicht, ob man sie nun gedrückt hat oder nicht. Die Druckpunkte der Lautstärkeregelungstasten sind jedoch top!

The Antennagate

Da es bereits reichlich Gesprächsstoff zu diesen Thema gab, möchte ich auch nicht großartig darauf eingehen. Anfänglich ist es mir mehrmals gelungen den Empfang durch anfassen des Gehäuses zu stören. Als ich dies dann jedoch meinen Arbeitskollegen demonstrieren wollte, ist es mir nicht mehr gelungen. Ich denke es kommt immer auf die aktuelle Standortbezogene Netzqualität an. Gesprächsabbrüche oder ähnliches konnte ich bisher noch nicht feststellen. Naja vielleicht kann man das AntennaGate auch als Schutzfeature ansehen:

„Sie: Schatz? Hallo?“ „Er: Tut mir leid ich verstehe dich nicht… Die Verbindung ist ganz schlecht. dut dut dut „

Lautsprecher und Kopfhörer:

Die Kopfhörer haben wieder eine integrierte Steuerung sowie ein Mikrofon. Mit den Kopfhöreren kann man nicht nur Gespräche annehmen, sondern auch die Lautstärke regeln und im iPod Modus navigieren. Die Klangqualität ist wie gewohnt in Ordnung. Die Verkleidung des Klinkensteckers ist deutlich eckiger geworden und wirkt deutlich stabiler.

Der integrierte Lautsprecher des iPhone sitzt nun auf der linken und nicht wie gewohnt auf der rechten Seite. Er ist aufjedenfall deutlich lauter als die der Vorgänger und kann sich „hören“ lassen.

The Retina is in your eyes!

Das neue Retina (deut. Netzhaut) Display von Apple hat eine Auflösung von 960 x 640 Pixel bei 326 ppi. Die hohe Auflösung und die satten Farben fallen sofort auf. Videos und Bilder auf dem iPhone sehen verdammt gut aus! (vorausgesetzt diese sind hochauflösend)

Das iPhone 24 Stunden lang benutzen? Ganz ohne aufladen?

Ja! Es funktioniert. Endlich kann ich die Funktionen meines Telefons nutzen, ohne mir gleich Gedanken darüber machen zu müssen wo ich das nächste Ladegerät finde! GPS, WLAN, Push-Meldungen, UMTS und Bluetooth ziehen beim 3G noch richtig Akkuleistung. Beim iPhone 4 habe ich diese Funktionalitäten durchgehend an und der Akku hällt ohne weiteres 2 Tage durch! Beim Vorgänger waren es zuletzt nur noch ein 3/4 Tag. Wenn ich jedoch den ganzen Vormittag Musik via Kopfhörer höre, zwischendurch noch am Twittern, Telefonieren und Spielen bin, ist der Akku spätestens am nächsten Morgen leer. Beachtlich, denn beim 3G hätte ich bei meinen derzeitigen Nutzungsbedarf nicht mal den Vormittag ausgehalten! Wenn man alle Akku lastigen Dienste ausschaltet und das Handy nicht viel benutzt, sollte die Akkulaufzeit bei bis zu 4 Tagen liegen. Die Frage ist nur, wann der Akku anfangen wird an Kapazität zu verlieren… Jedenfalls kann ich das Handy nun endlich auch als mp3 Player benutzen!

„Wähle Heinz Müller Schulze.“ iPhone: „Wähle 0538420923423“  o.O

Sprachsteuerung ist immer was richtig tolles! Jedenfalls solange sie auch einigermaßen funktioniert… Wenn ich ganz ehrlich bin, klappt das beim iPhone nur in 65 % der Fälle. Dort ist aufjedenfall noch Verbesserungspotenzial!

Hochauflösende Bilder, FaceTime, HDR, LED Flash, HD Videos? Cool!

In Sachen Kamera hat das iPhone deutlich zugelegt. Nicht nur auf der Rückseite neben den neuen LED Blitzlicht, sondern auch gleich vorne ist jeweils eine Kamerea vorhanden. Die vordere hat eine deutlich bessere Qualität als die 2MP Kamera vom 3G. Man kann damit Portraits von sich selbst schießen und sich dabei auch noch ansehen. Die Fotos mit der Frontkamera sind für Schnappschüsse in Ordnung. Die Kamera auf der Rückseite hingegen brauch sich nicht vor anderen Smartphone Kameras verstecken. Wenn man bei Sonnenlicht Fotos macht, können darunter sogar welche sein die man entwickeln lassen würde. Der Auslöser hat deutlich an Speed zugelegt und vermeidet dadurch stärkere Verwackler. In dunklen Ecken und bei schlechten Licht ist leider ein deutliches Rauschen erkennbar… Fotos die mit dem internen Blitzlich gemacht wurden, wirken leider sehr Farbunencht. Bilder im HDR Modus sehen dafür deutlich besser aus! Die Fokussierung ist für ein Handy ziemlich schnell und Präzise. Die folgenden Beispielbilder wurden von mir mit meinem iPhone geschossen. Was ich nun bei jeden iPhone Modell kritisiert habe, ist immer noch geblieben: Ich muss den Auflöser auf dem Display drücken und habe keinen gesonderten Knopf. Andere Hersteller schaffen es doch auch nen Auslöser am Rand des Handys unterzubringen, warum nicht Apple? So verwackelt man die einfachsten Bilder von viel zu oft…

Videos die mit dem iPhone aufgenommen wurden, können sich durchaus sehen lassen! Zwar ist der Autofokus ein wenig Träge, aber das Endprodukt kann sich durchaus sehen lassen! Seht selbst:

Das Video reiche ich Morgen nach!

Smartphone auf Speed:

Anfänglich waren Apps auf dem iPhone 3G noch flüssig nutzbar. Später wurden diese jedoch immer Komplexer und Ressourcenfressender… Mit jedem Firmwareupdate wurden die Ressourcen des 3G noch zusätzlich beeinträchtigt. Wenn dann der Programmstart von den einfachsten Programmen dann immer 30+ Sekunden dauerte, hat man es lieber gleich sein gelassen.

Mit dem iPhone 4 und den mitlerweile 120 Apps die ich drauf habe, kann ich mich bisher nicht beschweren. Spiele und Programme starten deutlich schneller und lassen sich viel flüssiger bedienen. Alleine der Hardwareunterschied wäre für mich ein großer Faktor zum Kauf gewesen. Die Sprünge vom 3GS zum 4 werden jedoch denke ich nicht mehr so groß ausfallen wie bei den Vorgängern vom 3GS. Das „Multitasking“, wenn auch kein echtes, beschleunigt das Navigieren zwischen Programm extrem!

PS: Über iMovie werde ich in einen der nächsten Artikel berichten.

Fazit:

Für iPhone Besitzer der ersten beiden Generationen lohnt sich der Umstieg. Das Leben wird durch die viel bessere Hardware nochmal deutlich angenehmer. Ob sich der Umstieg vom 3GS lohnt, müssten die Besitzer des 3GS wohl am besten wissen. Das AntennaGate wird in meinen Augen deutlich überbewertet und findet von mir keine weitere Beachtung. Es gibt zwar wie immer noch einiges, was man besser machen kann, aber warten wir die nächsten Generationen ab. Ich für meinen Teil bin glücklich mit der Entscheidung wieder ein iPhone zu nehmen!

iPhone 3G Testbericht und Erfahrungen

Da eine T- Mobile Vertragsverlängerung vor der Tür stand, habe ich mich dafür entschieden, mir endlich einen kleinen Wunsch zu erfüllen und mir ein iPhone zu kaufen. Da ich durch den Kauf des iPhones mein iPod Touch nicht mehr brauchte, habe ich dieses spontan bei eBay verkauft.

Da ich vom iPod Touch 16 Gbyte gewohnt war, habe ich mir auch das iPhone mit 16 Gbyte in weiß Weiterlesen

Dell Studio am Montag angekommen!

Kaum zu glauben, aber am Montag dieser Woche ist tatsäclich mein Dell Studio angekommen. Ich muss sagen, bisher bin so ziemlich begeistert von dem Gerät. Trotzdem gibt es auch schon Kritikpunkte für das Gerät. Einen kompletter Testbericht wird die Tage folgen, ebenso ein HowTo zum installieren eines neuen Betriebssystems auf dem Dell Studio 15. Denn dies hat sich nicht gerade als einfach dargestellt und dauerte ne halbe Stunde länger als sonst.

iPod über NAS Synchronisieren und iTunes Server nutzen

Vor kurzem habe ich mir die  CH3SNAS zugelegt um meine Musik und co. darauf auszulagern und diese Daten von jedem Client im Netz abrufen zu können. Nun möchte ich jedoch meine Musik wie vorher in iTunes zu einer Medienbibliothek zusammenfassen und von dort aus auch direkt abspielen können. Zusätzlich möchte ich natürlich auch von dort aus direkt die Musik auf meinem iPod ziehen können.

iTunes Server vs. SMB Freigabe

Viele NAS Systeme für den Heimgebrauch haben einen integrierten iTunes Server. Dies hört sich ja schonmal toll an! Hat man diesen im Netzwerk aktiviert, sieht man in iTunes das NAS in einem Unterpunkt und kann diesen dann anwählen und die Musik direkt abspielen. Hierbei kann man jedoch die Details der Titel nicht editieren oder z.B. ein Cover hinzufügen. Das schlimmste daran ist jedoch, dass ich die angezeigte Musik nicht direkt auf meinen iPod ziehen kann. (Ist ja auch klar, da der iTunes Server ja im Grunde genommen nur ein Streaming Server ist!).

Möglicher Lösungsweg:

Das Problem ist relativ einfach zu lösen, indem man zum Musik hören einfach den iTunes Server benutzt und für alle anderen Dinge (Details ändern, Cover ändern, Musik auf dem iPod ziehen…) sich eine Medienbibliothek erstellt und als Medienbibliotheksordner den Speicherort auf dem NAS auswählt. Man kann aber auch einfach den Ordner im Explorer öffnen und die Musik per Drag an Drop in iTunes ziehen. Das hinzufügen der Dateien in die Bibliothek kann je nach Menge an Dateien natürlich unterschiedlich dauern!

Vorschlag:

Ich rate jedoch zum eigentlichen hören der Musik am Rechner den iTunes Server zu benutzen, da dieser es ermöglicht die Musik direkt abzuspielen (Streaming), auch wenn er die Datei nebenbei noch zu Ende lädt. Man kann natürlich auch die Dateien direkt aus der Medienbibliothek öffnen, jedoch startet er die Datei erst wenn sie komplett geladen wurde. Das kann natürlich bei großen Dateien auch nen moment dauern!

Ich hoffe ich kann mit diesem Artikeln einigen NAS und iPod Besitzern helfen.

Neues Notebook: Dell Studio 15

Da mein derzeitiges Notebook (Sony Vaio VGN-FS315H) meinen Ansprüchen nicht mehr standhält, habe ich mich für den Kauf eines neuen Modells entschieden. Netbooks fliegen schonmal direkt wegen den kleinen Displays aus meiner näheren Auswahl raus. Kleine Notebooks im 13.4 Zoll Bereich haben mich ehrlich gesagt schon gereizt, jedoch nervt es mich bereits bei meinen 15.4 Zoll in Photoshop zu arbeiten. Gut man kann natürlich die Auflösung hochschrauben… Jedoch möchte ich nicht 10cm vor dem Bildschirm sitzen um etwas lesen zu können.Also kamen nur noch 15.4 Zoll Notebooks in Frage, weil ich das Teil ja auch durch die Gegend schleppe und dafür darf es natürlich kein Riesenklotz sein.

Mit meinem Sony Vaio bin ich ja immernoch vollstens zufrieden. Nun kommt aus der derzeitigen Produktpalette nur die FZ Serie in frage, die mir allerdings für die eingebauten Komponenten etwas zu teuer sind. Acer, MSI und Asus fallen direkt schonmal bei mir unten durch, da viele Kollegen und Freunde mit diesen Marken schlechte Erfahrungen in der Verarbeitung, Preis/Leistungsverhältnis und Kundensupport gemacht. Klar wird das nicht bei jedem Gerät so sein, aber die Erfahrungen reichen mir persönlich schon.

Lenovo wäre vll. noch eine Alternative gewesen, die ich mir ehrlich gesagt nicht so sehr angeguckt habe.

Nach ausgiebigen surfen auf der Dell Site stach mir die Dell Studio Serie ins Auge. Nicht nur äußerlich, sondern auch im Gerät scheint es ein ziemliches Mittelding zwischen der XPS und der Inspirion Serie zu sein.

Optisch gefällt es mir als verwöhnter Vaio Nutzer sehr gut. Vor allem aber das Preisleistungsverhältnis ist meiner Meinung nach im vergleich zu Konkurenten wie Sony top. Da es das Gerät es seit ende Juni gibt, findet man im Internet nicht so richtig Kundenrevisionen oder Testberichte darüber. Drum muss ich mir wohl ein eigenes Bild von ihm machen. Schließlich habe ich mich vor ein paar Tagen zu diesem Gerät aus folgenden Gründen entschieden:

  • 70 Euro Rabattaktion
  • 39 Euro für Designauswahl entfallen
  • 29 Euro Versandkosten entfallen
  • 4 % EPP Rabatt
  • 2 % Mitarbeiterrabatt für Mitarbeiter des Unternehmens für welches ich Arbeite
  • Gute Erfahrungen mit Dell
  • Super Preis/Leistungsverhältnis
  • Edles Design

Leider konnte mir als Liefertermin erst der 29. Juli zugesichert werden. Somit muss ich mich wohl noch etwas gedulden.

Hier mal die Übersicht über die Konfiguration meines Systems:

Base
Intel® Core™ 2 Duo Prozessor T9300 (2,5 GHz, 6 MB L2-Cache, 800-MHz-FSB)
Arbeitsspeicher
4096 MB 667 MHz Dual-Channel DDR2 SDRAM [2 x 2048]
Tastatur
Internal German Qwertz Keyboard
Grafikkarte
256 MB ATI Mobility RADEON HD 3450
Festplatte
320 GB SATA-Festplatte (5.400 U/Min.)
Betriebssystem
Genuine Windows Vista SP1™ Home Premium – German
Maus
Dell™ Bluetooth-Reise-Maus
Optisches Laufwerk
Fixed Internal 8X DVD+/-RW Slot Load Drive including Software
Wireless-Netzwerkanbindung
Dell Wireless 1510-Mini-Karte, halbe Höhe (802.11n)
Kabel
1 Meter Power Cord (3 Wire) – European
Lieferdokumente
German – Documentation Studio 1535
Gedis-Pakete
N0753512
Standard-Support
1 Jahr eingeschränkter Service ¿ Abhol- und Reparaturservice
Support-Services
1 Jahr Basisgewährleistung
Bluetooth
Dell Wireless 370 Bluetooth Module
Bestellinformationen
Studio 1535 Order – Germany
Hauptakku
Lithium-Ionen-Hauptakku mit 6 Zellen und 56 Wh
Taschen
Belkin-Schutzhülle (15,4 Zoll) in Schwarz/Rot – Bestellung nur mit 15,4-Zoll-Inspiron-Notebooks
Systemmedien
Studio 1535 Resource DVD (Diagnostic & Drivers)
Camera
Integrierte 2,0-Megapixel-Webkamera – LED
Farbauswahl
Design „Topo“ mit roter U-Zierleiste
Accidental Damage Support
Kein Support bei Unfallschäden
TV Tuner and Remote Control
Travel Remote Control Express Card
Labels
Wireless Label (Dell Wireless Cards)- Core 2 Duo
LCD
15,4-Zoll-WXGA+-WLED-Breitbild-Display (1440 x 900) mit TrueLife™
Microsoft-Software
Microsoft® Works 9.0 – German
Protect your new PC
No Security/Anti-Virus Protection – German
Power Supply
AC Adapter 90W – 3 Pin
Biometric Identification
No Biometric Fingerprint Reader

Mich kostet das Gerät in dieser Konfiguration ca. 1015.65 Euro.

Wenn ich es bekommen habe, wird es wie gewohnt ein paar Bilder und einen kleinen Testbericht geben.

Conceptronic CH3SNAS und D-Link DNS 323

Allgemeines:

Ja ich habe mir für zu Hause mal wieder ein kleines Spielzeug gegönnt. Da die Festplatten meines Rechners und meines Notebooks sich langsam ihrem Kapazitätsmaximum nähern und ich nicht gerne um ein bestimmtes File zu öffnen meinen Rechner einschalten möchte, habe ich mich mal ein wenig über NAS Systeme schlau gemacht.

Zunächst bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass die Dinger schweineteuer sind. Also jedenfalls die, die etwas taugen. Jedoch irgendwann bin ich auf das CH3SNAS von Conceptronic gestoßen. Nach ein wenig googeln hab ich erfahren, dass es intern Baugleich mit dem D-Link DNS-323 ist, welches ca. 60 Euro teurer gehandelt wird. Das CH3SNAS selbst ist schon ab 139 € (Straßenpreis) zu haben.

Technische Daten:

  • 1x Gigabit LAN (RJ45)
  • 1x USB 2.0
  • iTunes Server
  • UPnP Server
  • DHCP Server
  • NTP- Server Anbindung
  • 2 Festplattenschächte (kommt mit 1 TB Festplatten zurecht, SATA)
  • 500 Mhz CPU
  • 32  MB Ram

In Gbit Netzwerken sollen Übertragungsraten von bis zu 25 Mbyte/s möglich sein. Im Fast Ethernet Netz sollen Übertragungsraten bis zu 12,5 Mbyte möglich sein (das entsprich 100Mbit, also volle Ausnutzung der Übertragungsmöglichkeiten). Die Platten können als Standard (Einzelplatten, 2 Volumes), JBOD (1 Volume), RAID 0 oder RAID 1 laufen. Ab der Firmware 1.03 (aktuelleste, stand 18.06.2008) werden die Platten nur noch in EXT2 formatiert.

Das für mich Interessanteste an diesem Gerät ist die Möglichkeit mithilfe eines Tools (Fonz Fun_Plug, ffp) per Telnet und nach leichten Konfigurationen auch per SSH auf dem NAS zu gelangen. Damit stehen einem viele Möglichkeiten offen z.B. Pakete auf dem Linux Betriebsystem zu installieren (z.B http, MySQL, firefly u.v.m).

Äußerliches Erscheinungsbild:

Also ich muss sagen, dass das NAS ein ziemlich schickes und gut verarbeitetes Gehäuse besitzt. Es ist ohne Werkzeug zu öffnen und die Festplatte brauchen nur eingeschoben werden. Im Lieferumfang sind alle für die Inbetriebnahme des Geräts benötigten Kabel enthalten.

Im KartonInhaltAußenHintenoffenOffen mit PlatteDie HD502JIBetrieb

Ersteinrichtung:

Für die Ersteinrichtung ist eine Software auf der CD, die das Netzwerk nach dem NAS absucht. Dies klappt auch ganz fix und gut. Für die Erstinstallation holt sich das Gerät zwar eine Adresse per DHCP, jedoch kann man später im Webinterface eine feste IP- Adresse vergeben.

Wenn eine neue Festplatte eingesetzt wird erscheint zunächst im Webinterface die Aufforderung diese zu formatieren. Hierbei hat man die Auswahl zwischen den Betriebsmodi die ich oben beschrieben habe. Die formatierung hat bei mir bei einer 500 Gbyte Samsung HD502IJ ca. 10 Minuten gedauert, was vollkommen akzeptabel ist.

Nachdem die Formatierung der Festplatte abgeschlossen ist, kann man sich im Webinterface anmelden. Nach der Anmeldung hat man die Möglichkeit einen Assistenten zu starten, der alle wichtigen Einstellungen mit dem Benutzer abklappert (admin Passwort, Netzeinstellungen…).

NTP- Server:

Desweiteren kann ich nur empfehlen bei den Zeiteinstellungen einen NTP Server anzugeben, da sich bei mir aus unerklärlichen Gründen die Systemzeit immer um eine Stunde verstellt hat.

Geschwindigkeit:

Das Gerät erreicht bei mir (Fast Ethernet Netzwerk) eine Geschwindigkeit von bis zu 12,5 Mbyte/s. Dies entspricht 100 MBit (also eine volle Auslastung). Auch beim rüberspielen größerer Datenmengen ist der Lüfter nie störend laut geworden. Das Gerät ist somit also auch kein Störfaktor, wenn er im Wohnzimmer steht. Da mir das Design und das die blauen Anzeigedioden sehr gut gefallen haben, hat er einen Platz in meinem Wohnzimmerschrank bekommen.

FTP Dienst:

Einer der ersten Dienste die ich aktiviert habe, war der FTP Server. Um diesen auch außerhalb meines Heimnetzwerks zugänglich zu machen, erstellte ich bei meiner Fritzbox einen Portforwardingeintrag, der alles was auf den Port 21 ankommt zu der CH3SNAS schickt. Vor längerer Zeit habe ich mir bereits einen DynDNS Account eingerichtet an dem die Fritzbox sich bei jedem reconnect einmal anmeldet, damit dieser auch nach einem Reconnect meine IP- Adresse kennt.
Von der Arbeit aus habe ich den FTP Server direkt mal getestet. Die FTP Verbindung klappt sehr gut, dauert aber in „senden“ Richtung innerhalb des Netzes in das Internet entsprechend meiner Internetleitung (2 Mbit) ziemlich lange.

FAZIT:

Bisher bin ich von der kleinen schwarzen Box sehr begeistert und finde das Preisleistungsverhältnis ist bei diesem Gerät erstklassig. In nächster Zeit berichte ich über meine Erfahrungen mit der CH3SNAS.

(Bilder folgen)