Vom Notebook zum MacBook Pro (Testbericht und Erfahrungen)

Nachdem ich vom Dell Studio so extrem enttäuscht wurde, habe ich mir als Nachfolger dieses miserablen Produkts von Dell einen Apple ausgewählt. Dabei habe ich mich für das neue Apple MacBook Pro Unibody (late 2008) gefallen. In diesem Artikel werde ich über meine Erfahrungen mit dem Produkt sowie die Beweggründe für die Entscheidung zum Apple berichten.


Warum ein MacBook Pro und warum gerade ein Apple und kein Notebook?
Nach meiner sehr schlechten Erfahrung mit dem Dell Studio 1535, musste ich mich zwangsweise direkt noch einmal auf die Suche nach einem neuen Arbeitsgerät machen. Vor dem Dell Studio   benutzte ich ca. 3 Jahre ein Sony Vaio VGN-FS315H, der mir bis zum Schluss treue Dienste geleistet hat. Letztendlich wollte ich ihn nur wegen der Performance und der doch relativ niedrigen Auflösung des Displays ersetzen.
Noch während ich im Besitz des Dell Studio 15 war, besuchte ich diverse Fachmärkte, um einen würdigen Nachfolger zu finden. Da mir die Qualität und Robustheit eines Notebooks sehr wichtig ist, konnte ich einige Marken direkt am Anfang von meiner Liste streichen:

  • Fujitsu Siemens: Billig verarbeitetes Gehäuse, bekannte Schanierprobleme
  • Medion: siehe Fujitsu Siemens + Schlechter Support
  • andere „Billigmarken“
    (Soll nicht heißen, dass alle günstigen Notebooks schlecht sind!)

Da mein nächstes Notebook um die 4 Jahre halten soll, hatte ich auch kein Problem damit etwas mehr Geld dafür auszugeben. Leider ist Qualitätsware selten günstig zu bekommen.
Nach dem Auschluss der „Billigmarken“ schaute ich auf der Webseite von Sony nach den aktuellen Produkten. Leider konnte ich dort kein Notebook finden, der am ehesten an meinen Vorstellungen herankommt.
Als mein Arbeitskollege Florian Franke dann einmal mit seinem neuen MacBook Pro (Vorgängermodell vom MacBook Pro Unibody) zur Berufsschule kam, war ich allein schon ziemlich vom Design beeindruckt. Als er mich dann auch mal ran gelassen hat :), konnte ich mir dann einen Eindruck von der hochwertigen Verarbeitung (Die auch Ihren Preis hat!) machen. Das edle Aluminiumgehäuse machte einen sehr wertigen und robusten Eindruck. Richtig Interesse an ein MacBook von Apple hat er dann durch sein schwärmen von der Bedienung von Mac OSX in mir geweckt.
Die Apple MacBook Serie kannte ich zwar schon vorher vom hören und lesen, aber in „live“ hatte ich vorher noch keins gesehen.
Naja, letztendlich war dann nach den Eindrücken des MacBook Pros in der Berufsschule für mich klar, welches Gerät es werden sollte ;).
Dabei kam mir natürlich gerade recht, dass es ein neues MacBook Pro geben sollte.

Bestellte Konfiguration:

MacBook Pro, 15″, Aluminium
  • 2,4 GHz Intel Core 2 Duo
  • 4GB 1066MHz DDR3 SDRAM – 2x2GB
  • 250GB Serial ATA @ 5400
  • SuperDrive 8x (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW)
  • Beleuchtete Tastatur (Deutsch) & Benutzerhandbuch (Deutsch)
  • Mini DisplayPort auf-VGA-Adapter

Erfahrungen mit dem MacBook Pro:

Auspacken:
Als das Paket dann endlich da war, habe ich mich schon wie ein kleines Kind darauf gefreut es auszupacken und auszuprobieren. In einem unauffälligen braunen Karton, befand sich ein extrem schicker weißer Karton. Nach dem öffnen fiel einem der zum Schutz angebrachte Schaumstoff im inneren des Kartons auf.
Aus dem Karton heraus, guckte mich dann ein weißer Apfel auf einem Aluminiumgehäuse an.
Die dazubestellten Displayport auf VGA und DVI Adapter lagen in einem Fach unter dem Gerät. Ich würde behaupten, im Kartondesign macht Apple keiner so schnell etwas vor :).

Erste Schritte mit Mac OS X:
Beim ersten einschalten wird man bei einem Video in unzähligen Sprachen begrüßt. Danach legt man einen Benutzeraccount an und kann für diesen direkt über die integrierte iSight Kamera ein Benutzerfoto knipsen, der dem Benutzerprofil zugeordnet wird. Nach ein paar Einstellungen, findet man sich dann auf der aufgeräumten Oberfläche von Mac OSX wieder.

Das Unibody Gehäuse:
Die neue Generation des MacBook Pro besitzt das so genannte Unibody Gehäuse. Es wird nun aus einem einzigen Stück Aluminium gefräst. Durch dieses Verfahren fühlt sich es sich um einiges stabiler und widerstandsfähiger an. Außerdem ist das ganze Gehäuse flacher und leichter geworden. Es passt super in eine Aktentasche oder anderen Staufächern.
Negativ ist mir allerdings aufgefallen, dass das Aluminium ziemlich schnell Kratzer bekommt und deswegen lieber in einer Hülle anstatt nur lose in der Notebooktasche transportiert werden sollte.

Der MagSafe Netzanschluss:
MagSafe nennt sich der Netzanschluss am MacBook. Dieser zieht das Stromkabel magnetisch an die zugehörigen Kontakte. Bei anderen Herstellern wird das Kabel vom Netzteil in eine Buchse am Notebook hineingesteckt. Der MagSafe Anschluss bietet den Vorteil, dass wenn jemand über das Kabel vom Netzteil stolpert, dieser nicht gleich das ganze Notebook mit runterreißt oder sogar den Stecker aus dem Notebook rausbricht. Der Magnetische Kopf löst sich in einer solchen Situation geschmeidig vom Notebook und lässt es sicher auf seiner Position stehen. Bei normaler Benutzung löst sich der MagSafe Anschluss jedoch nicht so einfach, was sonst auf Dauer auch ziemlich stören würde.

Tastatur:
Die Tastatur macht mit ihrer Dimm und Ausschaltbaren blauen Beleuchtung einen sehr edlen Eindruck. Jede Taste guckt einzeln zwischen Aluminium hervor. Somit hat Apple für die neue MacBook Pro Serie die Tastatur vom MacBook Air übernommen. Sie lässt sich angenehm bedienen und hat einen sehr guten Druckpunkt. Zu bemängeln ist jedoch, dass Ihre Oberfläche gerne Fingerabdrücke aufnimmt. Bei den ersten produzierten MacBooks dieser Generation kam es ab und zu vor, dass ein paar „F“ Tasten auf der rechten Seite ganz minimal weiter rausgeguckt haben als auf der linken Seite. Dieser kleine Schönheitsfehler hat auch mein Exemplar, was mir aber auch nur aufgefallen ist, da ich bereits vor dem Kauf davon gelesen habe.

Der Bildschirm:
Ab dieser Generation kann man leider keine Matt-Bildschirme mehr auswählen. Nur noch spiegelnde Displays stehen beim 15″ MacBook Pro zur Verfügung. Einige Kunden wird dies geärgert haben. Mir persönlich macht es nichts aus, da mir eh die Farben viel besser bei spiegelnden Displays gefallen. Viele Leute meinen ja, dass man bei einem Spiegelnden Display bei direkten Lichteinfall nichts mehr sehen könnte. Jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass es bei matten Displays auch nicht viel besser ist, wenn z.B. die Sonne im Sommer direkt auf das Display scheint. Im übrigen kann man dem etwas gegenwirken, wenn man die Bildschirmbeleuchtung voll aufdreht. Dies lässt natürlich die Akkulaufzeit sinken.
Störend können beim Display allerdings die schwarzen Bildschirmränder sein. Der neue Bildschirm hat ja nun eine unvorteilhafte Glasoberfläche, welche am Bildschirmrand ebenfalls vorhanden und schwarz hinterlegt ist. Diese Stellen kann man dann jedoch perfekt als Spiegel benutzen ;). Durch die Glasoberfläche gewinnt es jedoch noch ein Stück mehr an Stabilität.

OnBoard Grafik und Dedizierte Grafik in einem Gerät:
Das MacBook Pro enthält in dieser Generation 2 Grafikprozessoren: NVIDIA GeForce 9400M +  NVIDIA GeForce 9600M GT (dediziert).
Man kann in Betrieb zwischen beiden je nach Bedarf hin und herschalten. Das umschalten benötigt allerdings eine Neuanmeldung des Benutzers. Heruntergefahren werden muss das Gerät allerdings nicht. Diese Funktionalität hat den Vorteil, dass man im mobilen Einsatz auf den OnBoard Grafikkern umschalten kann, um dadurch die Akkulaufzeit zu erhöhen. Bei Grafiklastigen Programmen und Spielen kann man dann wieder auf den schnellen dedizierten Grafikkern umschalten um mehr Leistung aus dem Gerät herauszuholen.
Man muss allerdings beachten, dass sich bei eingeschalteter GeForce 9600M GT die Wärmeentwicklung erhöht und dadurch auch der Lüfter öfter dreht und bei Spielen dann auch leicht hörbar wird.

Akkulaufzeit:
Verwende ich den OnBoard Grafikkern, so hällt der Akku bei mir je nach Auslastung des Systems bis zu 4:40 Stunden. Bei eingeschalteter GeForce 9600M GT verringert sich die Akkulaufzeit um etwas mehr als eine Stunde. Natürlich kommt es bei diesen Akkulaufzeiten auch darauf an, was man für Anwendungen benutzt und ob man Komponenten wie Bluetooth und WLAN ausgeschaltet hat. Bei meinen Laufzeiten ist das WLAN Modul eingeschaltet, das Bluetooth Modul jedoch deaktiviert.

Lautstärke:
Bei eingeschalteter GeForce 9400M ist das Notebook sehr leise. Man nimmt die Lüfter eigentlich garnicht wahr. Bei eingeschalteter GeForce 9600M GT springt der Lüfter schon deutlich öfter an. Das Notebook wird dabei auch spürbar wärmer, was im Winter zwar angenehm ist, im Sommer jedoch stören kann. Vorausgesetzt man hat das Notebook auf dem Schoß. Im Spielebetrieb oder bei Rendering aufgaben nimmt man den Lüfter zwar wahr, jedoch ist er keinesfalls störend.

Das neue Touchpad:
Das Touchpad ist echt riesig! Es reagiert direkt und flüssig. An den Rechtsklick mit zwei Fingern gewöhnt man sich sehr schnell. Anfänglich war es etwas ungewöhnlich, dass es keine eigene „Maus“ Taste mehr gibt, aber daran gewöhnt man sich ebenso schnell wie an den Rechtsklick mit zwei Fingern.
Einziges Manko am Touchpad: Im oberen Viertel lässt es sich garnicht klicken und weiter unten klickt es umso schneller. Ausversehen klickt man jedoch eigentlich nie, da der Druckpunkt zwar unterschiedlich, aber durchweg gut ist.

 

Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen:
Wodurch hebt sich das Apple Notebook von gewöhnlichen Notebooks ab?
Allein schon die Qualität macht extrem viel aus. Durch das robuste Aluminiumgehäuse bekommt man fast schon den Eindruck, dass dem MacBook bei einem Unfall nie mehr als ein paar Schrammen zugefügt werden könnten. Normale Plastiknotebooks wie auch das Dell Studio fühlen sich dagegen viel zerbrechlicher an.
Wenn man mit dem MacBook arbeitet, fällt einem nichts ungewöhnliches auf. Das mag daran liegen, dass das System flüssig läuft und das macht, was es soll. Die Komponenten im MacBook sind zwar nicht das allerneuste und das allerschnellste was es gerade auf dem Markt gibt, dafür scheinen sie aber mit bedacht so ausgewählt zu werden, dass sie auch wirklich zueinander passen.
Es gibt also keinerlei DPC Latency Laggs wie beim Dell Studio, die z.B. durch nicht 100% zueinander passenden Komponenten auftreten können. Andere Probleme sind mir bisher auch nicht aufgefallen.

 

Qualität hat seinen Preis.
Was man beim Apple MacBook Pro nicht abstreiten kann, ist der wirklich sehr hohe Preis. Ein Windows Notebook mit ungefähr gleichen Komponenten kostet im Durchschnitt 500 Euro weniger. Beim Apple zahlt man für den Namen, die Qualität und den aufeinander abgestimmten Komponenten deutlich drauf. Dafür bekommt man allerdings ein Gerät, dessen Komponenten gut aufeinander abgestimmt sind und dessen Qualität einfach nur Vorbildlich ist. Man hat keine Angst das Gerät mitzunehmen, weil es ja dabei kaputt gehen könnte. Natürlich muss man sich erstmal um gewöhnen, wenn man nicht gerade blutiger Computer Anfänger ist. Denn für Computeranfänger ist das Gerät um einiges Intuitiver, als für Bluescreen gestörte ehemaliger Windows User. Wer das Geld hat und Qualität wichtig ist, dem kann ich ein MacBook nur empfehlen. Wer es jedoch nicht hat, sollte sich mal die Notebooks von Sony und Lenovo anschauen. Dell ist bei mir seit dem sehr schlechten Dell Studio unten durch.

Arbeiten mit Mac OSX (Apple Betriebssystem).
Ich habe mich dazu entschieden, zu diesem Thema einen eigenen Artikel zu schreiben, da dies ansonsten den Rahmen dieses Artikels sprengen würde.

Frühlingsanfang

Heute ist mein neues Objektiv angekommen und ich habe es natürlich direkt ausprobiert. Von den Farben und dem Zoombereich bin ich sehr zu frieden! Es macht sehr schöne Bilder. Was mich jedoch stört ist, dass der Autofokus bei etwas dunkleren Aufnahmen nur sehr langsam ist. Schlimmer wird es dann noch, wenn man noch näher ranzoomt. Bei einem Preis von für 260 € muss man aber sicherlich irgendwo Abstriche machen.
Gekauft habe ich mir das Canon EF-S 55-250 1:4-5.6 IS.

Hier ein Beispielbild:
fruhling

Speichererweiterung meiner CH3SNAS und Backuplösung

Situation: Ich besitze ein Conceptronic CH3SNAS, das mit 2x 500 GByte Festplatten bestückt ist und somit Platz für etwa 1 TByte an Daten mitbringt. Da von dem Terrabyte Speicherplatz nur noch 50 GByte frei sind, rüste ich gerade meine geliebte CH3SNAS auf.

Man glaubt kaum, was man heutzutage für einen Datenhunger hat, wenn man  sich die maximalen Kapazitäten der Festplatten von heute anguckt und mit denen der Festplatten von vor ein paar Jahren vergleicht. Vor vielen Jahren hat mir mal mein Onkel gesagt: „Was willst du denn mit einer 20 Gbyte Festplatte? So viel Speicherplatz wirst du nie brauchen!“. Tja, da hat er sich wohl so ziemlich geirrt!

Na gut, wer hat früher auch daran gedacht, dass wir im Jahre 2009 unsere alten VHS Kassetten und Schallplatten schon fast komplett digitalisiert haben und unsere Bilder nun auch schon in digitaler Form auf der Computer Festplatte ablegen?

Aber zurück zum Thema:

Durch das digitalisieren alter VHS und Videoaufnahmen aus meiner Kindheit und durch mein neues Hobby fotografieren, nimmt die Menge an meinen freien Speicherkapazitäten auf der CH3SNAS  stätig ab. So gehen meine beiden 500 GByte Festplatten so langsam in die Knie.

Da ich die Wärmeentwicklung in meinem NAS sowie sein Stromverbrauch noch etwas reduzieren möchte, habe ich mich für eine Festplatte aus dem „Green IT“ Bereich entschieden. Da Festplatten aus diesem Bereich mit möglichst wenig Strom auskommen, sinkt natürlich auch die Abwärme und die eigentlich mögliche Geschwindigkeit der Festplatte.
Da der Flaschenhals bei meiner CH3SNAS sowieso am Prozessor und Arbeitsspeicher hängt und dadurch sowieso keine hohen Übertragungsraten möglich sind, ist mir die Performance der Festplatte so ziemlich egal gewesen.

Bestellt habe ich mir schließlich die „Western Digital WD10EADS Caviar Green„. Der Preis dieser Platte ist in denke ich in Ordnung und die Bewertungen sind ebenfalls gut ausgefallen.
Ich habe mich übrigens für die 1 TByte Variante entschieden, da ich es nicht einsehe für 500 GByte mehr Speicherplatz (Brutto) ca. 70 Euro mehr auszugeben. Außerdem habe ich mir erstmal nur eine davon bestellt um diese ausgiebig testen zu können.
Immerhin werde ich die zusätzlichen 500 GByte mehr Speicherplatz nicht in ein paar Tagen füllen können ;).

Hier mal die Verbauchsdaten:

Lesen/Schreiben 5,4 Watt
Ruhezustand 2,8 Watt
Standby 0,4 Watt
Sleep     0,4 Watt

Vor dem Einbau überprüfte ich die neue Festplatte mit dem Diagnostic Tool von Western Digital auf fehlerhafte Sektoren. Nach erfolgreichen Abschluss tauschte ich die im NAS zu ersetzende Festplatte durch die neue aus und rief über Firefox die Administrationsoberfläche der CH3SNAS auf. Dort wurde mir direkt angeboten die neue Festplatte zu formatieren. Das formatieren hat ungefähr 15 Minuten in anspruch genommen. Danach war die neue Platte sofort einsatzbereit.

Sobald sich die alten Daten komplett auf der neuen Festplatte befinden, werde ich die alte  formatieren und in ein externes Festplattengehäuse stecken. Ein solches habe ich direkt bei Alternate mitbestellt. Dabei habe ich ein Gehäuse für SATA Platten von Tacens Vecto ausgewählt. Es kostet 32,99 € und verfügt eigentlich nur über einen USB Anschluss (laut Produktbeschreibung und Bild bei Alternate).
Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut, dass das Modell das ich bekommen habe über ein eSATA Anschluss verfügt. Sogar eSATA Kabel und eSATA PCI Slot Steckkarte wurden mitgeliefert!

Das Gehäuse besitzt keine aktive Kühlung, hat aber reichlich Lüftungsöffnungen. Vibrationen sollen durch die mitgelieferten Abwärmepads und Gummierungen im Gehäuse gedämpft werden. Vom Design her sieht es auch ganz schick aus und macht sich gut auf meinem Schreibtisch.

Auf dieser externen Platte werde ich dann Images von den Rechnern meiner Familie speichern und wichtige Daten sichern. Nachdem in den nächsten Tagen Erfahrungen mit meinen neuen Errungenschaften gemacht habe, werde ich sie in diesem Artikel für die Allgemeinheit zugänglich machen.

Firefox Lesezeichen verschwunden (Foxmarks,Xmarks)

Als Webbrowser benutze ich schon seit vielen Jahren Mozilla Firefox. Von der Bedienung, Stabilität und vom Funktionsumfang (z.B. Add-ons) ist er für mich der Ideale Webbrowser. Ich habe ziemliche viele praktische Add-ons für Firefox installiert, die mir sehr viel Komfort bieten.
Foxmarks (Xmarks) ist eines davon. Mit Foxmarks kann man nach dem Einrichten eines Benutzeraccounts seine Lesezeichen mit einem Webserver von Foxmarks (Xmarks)  synchronisieren. Somit liegen dann auf dem Webserver (Internetanbindung vorausgesetzt), immer die meine neusten Lesezeichen. Ändere ich nun Lesezeichen am PC, so werden die Änderungen nach dem Aufruf von Firefox am MacBook direkt synchronsiert und somit auf den neusten Stand gebracht.
Über zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten kann man z.B. einstellen, dass nur bestimmte Lesezeichen an bestimmten Clients wie dem PC auf der Arbeit synchronisiert werden sollen.

Seit gestern sind jedoch alle meine Lesezeichen aus Foxmarks (Xmarks)  am PC verschwunden. Nachdem ich das festgestellt hatte, überprüfte ich die Lesezeichen an meinem MacBook. Dort waren sie jedoch ebenso verschwunden und scheinbar gelöscht. Da ich zuletzt über 300 Lesezeichen hatte, war dies natürlich ein riesengroßer Schock für mich.

Nach kurzer Suche auf der Entwicklerhomepage von Foxmarks (Xmarks) bin ich dann jedoch darauf gestoßen, dass ich mich dort in einem Webfrontend mit meinem Benutzernamen und Passwort anmelden kann. Dort sieht man dann die aktuelle vorhandenen Lesezeichen und kann diese auch direkt editieren. Über den Menüpunkt „Tools->Explore & Restore Old Backups“ wurde ich dann fündig und war total erleichtert! Ich kann dort alle Versionsstände (seit Registration bei Foxmarks (Xmarks) ) meiner Lesezeichen wiederherstellen und vorher sichten.

Dadurch waren meine Lesezeichen dann zum Glück doch nicht auf ewig weg! Foxmarks (Xmarks)  sei dank!

Anmerkung:

Im Webfrontend fand ich dann auch noch die Möglichkeit Lesezeichen von Del.ico.us zu importieren und die auf Foxmarks vorhandenen Lesezeichen in eine HTML Datei zu exportieren.

[MAC] In Entourage Home and Student Exchange benutzen

Bei Unimall hatte ich die Möglichkeit mir für 69 € zusätzlich zum MacBook Pro die Studentenoptionslizenz von Microsoft Office 2008 zu kaufen. 4 Wochen nachdem ich mein MacBook bekommen habe, kam auch das Paket von Unimall an. Beiliegend war ein Entschuldigungsschreiben, dass ich nur die Home and Student Version bekommen habe und, dass dort nur die Exchange Funktionen fehlen würden.

GUT! Deswegen habe ich sie doch gekauft! Ich habe ja nicht umsonst nen Exchange Anbieter …

Naja, da ich Office dann doch auf dem Mac wegen Arbeiten an meiner Abschlussarbeit brauchte, habe ich die Home and Student Version behalten. Im schreiben stand auch, dass ich diese 3 Lizenzen ohne Aufpreis bekomme. Ich habe doch nur einen Mac….

Interways (Mein Exchange Anbieter) bietet mehrere Konfigurationstools an, um Entourage, Outlook, Thunderbird und mail mit deren Zimbra Exchange zu verbinden. Mit nem Trick habe ich es dann doch hinbekommen mein Entourage auf dem laufendem zu halten.
Zunächst installierte ich das Interways Konfigurationstool für mail, iCal und das Adressbuch. Dann habe ich als Synchronisationsintervall 15 Minuten eingegeben. In Entourage gab ich an, dass er Kalender, Kontakte und Aufgaben mit iCal und co. synchronisieren soll. Als Mailpostfach habe ich dann das Interwayspostfach per imap eingebunden, welches zwar nicht so fix wie das echte Exchange ist, aber immerhin klappt alles so wie ich es möchte.
Sorry für Rechtschreibfehler, bin schon zu müde ;).

Buchempfehlung: Der Gefangene – John Grisham

Vor ein paar Tagen bin ich mit mit dem Buch Der Gefangene fertig.  Der Autor John Grisham, ist für seine extrem spannende Romane bekannt. Von diesen habe ich noch keine gelesen, aus diesem Grund, kann ich das leider nicht beurteilen.

Der Gefangene, handelt von zwei zum Tode verurteilten Personen, die das ihnen angelastete Verbechen jedoch nicht begangen haben. Es zeigt, wie korrupt Staatsanwälte und Polizei in seltenen Fällen sein können. Dargestellt wird das traurige Leben der verurteilten Menschen, wie sie mit ihren nur geringen Finanziellen Mitteln, keinen Gerechten Prozess bekommen und wie sie in den Gefängnissen und in der Todeszelle leiden müssen.

Zu dem Buch gibt es viel Kritik. So wird zum Beispiel gesagt, dass es für ein Roman zu lang gezogen ist, worunter die Spannung leidet. Ich kann nur zustimmen, dass der Spannungsaufbau nicht gerade ideal ist. Trotzdem hat mich das wirklich gefesselt. Man muss bedenken, dass der Autor über die wahre Geschichte von mehreren fälschlicherweise zu Tode verurteilten Menschen handelt. So hat er nicht gerade einen großen Freiraum, Spannung aufzubauen. Grisham beschreibt die Leiden der Verurteilten sehr genau, was einem beim lesen schon sehr in Emotionen versinken lässt.

Fazit:
Ich kann dieses Buch nur empfehlen! Jedoch sollte man beachten, dass es eher wie eine Dokumentation und nicht wie ein Roman wirkt. Ich war sehr über diese schlimme Geschichte erschrocken.

Sie hat meine Sichtweise zur Todesstrafe enorm geändert.

iPhone Nano, iPhone 4G 2009, iPhone 5G 2010…

Kaum steht ein Apple Event vor der Tür, fängt die Gerüchteküche an zu brodlen. So hörten wir im Jahre 2008 bereits viel über ein iPhone Nano, nen iPod Touch mit GPS Empfänger, günstigere Macbooks und viele andere tolle Dinge spekulieren! Nun steht die „Macworld Conference & Expo“ kurz bevor und schon tauchen alte und neue Gerüchte auf und jede noch so möchtgern „wichtige“ Internetseite/Blog, fängt an etwas altes rauszukramen, etwas dazu zu erfinden und ne „Rumor News“ daraus zu machen.

Es ist schon faszinierend, was Apple da mal wieder auslöst :).
Siehe:

ZDNET

Chip.de

– iLoung Forum (User)

iFun

usw. …

Soll nicht heißen, dass an allen Gerüchten nichts dran ist!