Buchempfehlung: Der Gefangene – John Grisham

Vor ein paar Tagen bin ich mit mit dem Buch Der Gefangene fertig.  Der Autor John Grisham, ist für seine extrem spannende Romane bekannt. Von diesen habe ich noch keine gelesen, aus diesem Grund, kann ich das leider nicht beurteilen.

Der Gefangene, handelt von zwei zum Tode verurteilten Personen, die das ihnen angelastete Verbechen jedoch nicht begangen haben. Es zeigt, wie korrupt Staatsanwälte und Polizei in seltenen Fällen sein können. Dargestellt wird das traurige Leben der verurteilten Menschen, wie sie mit ihren nur geringen Finanziellen Mitteln, keinen Gerechten Prozess bekommen und wie sie in den Gefängnissen und in der Todeszelle leiden müssen.

Zu dem Buch gibt es viel Kritik. So wird zum Beispiel gesagt, dass es für ein Roman zu lang gezogen ist, worunter die Spannung leidet. Ich kann nur zustimmen, dass der Spannungsaufbau nicht gerade ideal ist. Trotzdem hat mich das wirklich gefesselt. Man muss bedenken, dass der Autor über die wahre Geschichte von mehreren fälschlicherweise zu Tode verurteilten Menschen handelt. So hat er nicht gerade einen großen Freiraum, Spannung aufzubauen. Grisham beschreibt die Leiden der Verurteilten sehr genau, was einem beim lesen schon sehr in Emotionen versinken lässt.

Fazit:
Ich kann dieses Buch nur empfehlen! Jedoch sollte man beachten, dass es eher wie eine Dokumentation und nicht wie ein Roman wirkt. Ich war sehr über diese schlimme Geschichte erschrocken.

Sie hat meine Sichtweise zur Todesstrafe enorm geändert.