Schnelles verschieben auf der CH3SNAS / DNS-323

Manchmal möchte man auf der CH3SNAS Daten von einer Festplatte zu der anderen schieben. Jedoch dauert dies genauso lange, als würde man die Daten direkt über das Netzwerk auf das NASverschieben.
Wenn man jedoch das ffp (fonz_fun_plug) installiert hat, kann man dies jedoch auch um einiges schneller durchführen. Als ich vor ein paar Tagen nun auch die zweite Festplatte meiner CH3SNAS gegen eine größere getauscht habe, wollte ich die Daten auf dem schnellsten Wege von der alten auf die neue Festplatte bringen. Also habe ich die Festplatte, die ich weiterhin benutzen möchte einfach rausgenommen und die leere dafür eingesteckt. Nach der Formatierung der Festplatte, habe ich mich dann per SSH mit meiner CH3SNAS verbunden (Funktioniert nur, wenn man ffp installiert hat).

ssh 169.168.22.1 //IP von CH3SNAS / DNS-323

Nun muss nur noch der Inhalt der alten Festplatte auf die neue. Dies funktioniert bei der CH3SNAS am schnellsten über die Konsole mittels der Copy Befehls:

cp /mnt/Hd_a1 /mnt/Hd_b1 -R

Der Auftrag ist fertig, wenn die Festplatte aufhört zu blinken. Dies kann je nach Anzahl und Größe der zu verschiebenden Dateien variieren!
Nach dem Kopiervorgang sind jedoch die Zugriffsrechte verstellt. Um nun trotzdem per SMB oder AFP Zugriff auf die Netzlaufwerke zu bekommen, müssen wir nun diese noch ändern:

chmod 755 /mnt/Hd_b1 -r

Nun kann man per SMB oder AFP Zugriff testen, ob die Dateien auf sich zugreifen lassen. Die Höhe der Zugriffsrechte kann natürlich nach eigenem Ermessen geändert werden.
WICHTIG: Ich hafte für keine möglichen Fehler oder Schäden, die durch diese Beschreibung entstehen könnten. Ich schreibe aus eigener Erfahrung.

Speichererweiterung meiner CH3SNAS und Backuplösung

Situation: Ich besitze ein Conceptronic CH3SNAS, das mit 2x 500 GByte Festplatten bestückt ist und somit Platz für etwa 1 TByte an Daten mitbringt. Da von dem Terrabyte Speicherplatz nur noch 50 GByte frei sind, rüste ich gerade meine geliebte CH3SNAS auf.

Man glaubt kaum, was man heutzutage für einen Datenhunger hat, wenn man  sich die maximalen Kapazitäten der Festplatten von heute anguckt und mit denen der Festplatten von vor ein paar Jahren vergleicht. Vor vielen Jahren hat mir mal mein Onkel gesagt: „Was willst du denn mit einer 20 Gbyte Festplatte? So viel Speicherplatz wirst du nie brauchen!“. Tja, da hat er sich wohl so ziemlich geirrt!

Na gut, wer hat früher auch daran gedacht, dass wir im Jahre 2009 unsere alten VHS Kassetten und Schallplatten schon fast komplett digitalisiert haben und unsere Bilder nun auch schon in digitaler Form auf der Computer Festplatte ablegen?

Aber zurück zum Thema:

Durch das digitalisieren alter VHS und Videoaufnahmen aus meiner Kindheit und durch mein neues Hobby fotografieren, nimmt die Menge an meinen freien Speicherkapazitäten auf der CH3SNAS  stätig ab. So gehen meine beiden 500 GByte Festplatten so langsam in die Knie.

Da ich die Wärmeentwicklung in meinem NAS sowie sein Stromverbrauch noch etwas reduzieren möchte, habe ich mich für eine Festplatte aus dem „Green IT“ Bereich entschieden. Da Festplatten aus diesem Bereich mit möglichst wenig Strom auskommen, sinkt natürlich auch die Abwärme und die eigentlich mögliche Geschwindigkeit der Festplatte.
Da der Flaschenhals bei meiner CH3SNAS sowieso am Prozessor und Arbeitsspeicher hängt und dadurch sowieso keine hohen Übertragungsraten möglich sind, ist mir die Performance der Festplatte so ziemlich egal gewesen.

Bestellt habe ich mir schließlich die „Western Digital WD10EADS Caviar Green„. Der Preis dieser Platte ist in denke ich in Ordnung und die Bewertungen sind ebenfalls gut ausgefallen.
Ich habe mich übrigens für die 1 TByte Variante entschieden, da ich es nicht einsehe für 500 GByte mehr Speicherplatz (Brutto) ca. 70 Euro mehr auszugeben. Außerdem habe ich mir erstmal nur eine davon bestellt um diese ausgiebig testen zu können.
Immerhin werde ich die zusätzlichen 500 GByte mehr Speicherplatz nicht in ein paar Tagen füllen können ;).

Hier mal die Verbauchsdaten:

Lesen/Schreiben 5,4 Watt
Ruhezustand 2,8 Watt
Standby 0,4 Watt
Sleep     0,4 Watt

Vor dem Einbau überprüfte ich die neue Festplatte mit dem Diagnostic Tool von Western Digital auf fehlerhafte Sektoren. Nach erfolgreichen Abschluss tauschte ich die im NAS zu ersetzende Festplatte durch die neue aus und rief über Firefox die Administrationsoberfläche der CH3SNAS auf. Dort wurde mir direkt angeboten die neue Festplatte zu formatieren. Das formatieren hat ungefähr 15 Minuten in anspruch genommen. Danach war die neue Platte sofort einsatzbereit.

Sobald sich die alten Daten komplett auf der neuen Festplatte befinden, werde ich die alte  formatieren und in ein externes Festplattengehäuse stecken. Ein solches habe ich direkt bei Alternate mitbestellt. Dabei habe ich ein Gehäuse für SATA Platten von Tacens Vecto ausgewählt. Es kostet 32,99 € und verfügt eigentlich nur über einen USB Anschluss (laut Produktbeschreibung und Bild bei Alternate).
Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut, dass das Modell das ich bekommen habe über ein eSATA Anschluss verfügt. Sogar eSATA Kabel und eSATA PCI Slot Steckkarte wurden mitgeliefert!

Das Gehäuse besitzt keine aktive Kühlung, hat aber reichlich Lüftungsöffnungen. Vibrationen sollen durch die mitgelieferten Abwärmepads und Gummierungen im Gehäuse gedämpft werden. Vom Design her sieht es auch ganz schick aus und macht sich gut auf meinem Schreibtisch.

Auf dieser externen Platte werde ich dann Images von den Rechnern meiner Familie speichern und wichtige Daten sichern. Nachdem in den nächsten Tagen Erfahrungen mit meinen neuen Errungenschaften gemacht habe, werde ich sie in diesem Artikel für die Allgemeinheit zugänglich machen.

iPod über NAS Synchronisieren und iTunes Server nutzen

Vor kurzem habe ich mir die  CH3SNAS zugelegt um meine Musik und co. darauf auszulagern und diese Daten von jedem Client im Netz abrufen zu können. Nun möchte ich jedoch meine Musik wie vorher in iTunes zu einer Medienbibliothek zusammenfassen und von dort aus auch direkt abspielen können. Zusätzlich möchte ich natürlich auch von dort aus direkt die Musik auf meinem iPod ziehen können.

iTunes Server vs. SMB Freigabe

Viele NAS Systeme für den Heimgebrauch haben einen integrierten iTunes Server. Dies hört sich ja schonmal toll an! Hat man diesen im Netzwerk aktiviert, sieht man in iTunes das NAS in einem Unterpunkt und kann diesen dann anwählen und die Musik direkt abspielen. Hierbei kann man jedoch die Details der Titel nicht editieren oder z.B. ein Cover hinzufügen. Das schlimmste daran ist jedoch, dass ich die angezeigte Musik nicht direkt auf meinen iPod ziehen kann. (Ist ja auch klar, da der iTunes Server ja im Grunde genommen nur ein Streaming Server ist!).

Möglicher Lösungsweg:

Das Problem ist relativ einfach zu lösen, indem man zum Musik hören einfach den iTunes Server benutzt und für alle anderen Dinge (Details ändern, Cover ändern, Musik auf dem iPod ziehen…) sich eine Medienbibliothek erstellt und als Medienbibliotheksordner den Speicherort auf dem NAS auswählt. Man kann aber auch einfach den Ordner im Explorer öffnen und die Musik per Drag an Drop in iTunes ziehen. Das hinzufügen der Dateien in die Bibliothek kann je nach Menge an Dateien natürlich unterschiedlich dauern!

Vorschlag:

Ich rate jedoch zum eigentlichen hören der Musik am Rechner den iTunes Server zu benutzen, da dieser es ermöglicht die Musik direkt abzuspielen (Streaming), auch wenn er die Datei nebenbei noch zu Ende lädt. Man kann natürlich auch die Dateien direkt aus der Medienbibliothek öffnen, jedoch startet er die Datei erst wenn sie komplett geladen wurde. Das kann natürlich bei großen Dateien auch nen moment dauern!

Ich hoffe ich kann mit diesem Artikeln einigen NAS und iPod Besitzern helfen.

Conceptronic CH3SNAS und D-Link DNS 323

Allgemeines:

Ja ich habe mir für zu Hause mal wieder ein kleines Spielzeug gegönnt. Da die Festplatten meines Rechners und meines Notebooks sich langsam ihrem Kapazitätsmaximum nähern und ich nicht gerne um ein bestimmtes File zu öffnen meinen Rechner einschalten möchte, habe ich mich mal ein wenig über NAS Systeme schlau gemacht.

Zunächst bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass die Dinger schweineteuer sind. Also jedenfalls die, die etwas taugen. Jedoch irgendwann bin ich auf das CH3SNAS von Conceptronic gestoßen. Nach ein wenig googeln hab ich erfahren, dass es intern Baugleich mit dem D-Link DNS-323 ist, welches ca. 60 Euro teurer gehandelt wird. Das CH3SNAS selbst ist schon ab 139 € (Straßenpreis) zu haben.

Technische Daten:

  • 1x Gigabit LAN (RJ45)
  • 1x USB 2.0
  • iTunes Server
  • UPnP Server
  • DHCP Server
  • NTP- Server Anbindung
  • 2 Festplattenschächte (kommt mit 1 TB Festplatten zurecht, SATA)
  • 500 Mhz CPU
  • 32  MB Ram

In Gbit Netzwerken sollen Übertragungsraten von bis zu 25 Mbyte/s möglich sein. Im Fast Ethernet Netz sollen Übertragungsraten bis zu 12,5 Mbyte möglich sein (das entsprich 100Mbit, also volle Ausnutzung der Übertragungsmöglichkeiten). Die Platten können als Standard (Einzelplatten, 2 Volumes), JBOD (1 Volume), RAID 0 oder RAID 1 laufen. Ab der Firmware 1.03 (aktuelleste, stand 18.06.2008) werden die Platten nur noch in EXT2 formatiert.

Das für mich Interessanteste an diesem Gerät ist die Möglichkeit mithilfe eines Tools (Fonz Fun_Plug, ffp) per Telnet und nach leichten Konfigurationen auch per SSH auf dem NAS zu gelangen. Damit stehen einem viele Möglichkeiten offen z.B. Pakete auf dem Linux Betriebsystem zu installieren (z.B http, MySQL, firefly u.v.m).

Äußerliches Erscheinungsbild:

Also ich muss sagen, dass das NAS ein ziemlich schickes und gut verarbeitetes Gehäuse besitzt. Es ist ohne Werkzeug zu öffnen und die Festplatte brauchen nur eingeschoben werden. Im Lieferumfang sind alle für die Inbetriebnahme des Geräts benötigten Kabel enthalten.

Im KartonInhaltAußenHintenoffenOffen mit PlatteDie HD502JIBetrieb

Ersteinrichtung:

Für die Ersteinrichtung ist eine Software auf der CD, die das Netzwerk nach dem NAS absucht. Dies klappt auch ganz fix und gut. Für die Erstinstallation holt sich das Gerät zwar eine Adresse per DHCP, jedoch kann man später im Webinterface eine feste IP- Adresse vergeben.

Wenn eine neue Festplatte eingesetzt wird erscheint zunächst im Webinterface die Aufforderung diese zu formatieren. Hierbei hat man die Auswahl zwischen den Betriebsmodi die ich oben beschrieben habe. Die formatierung hat bei mir bei einer 500 Gbyte Samsung HD502IJ ca. 10 Minuten gedauert, was vollkommen akzeptabel ist.

Nachdem die Formatierung der Festplatte abgeschlossen ist, kann man sich im Webinterface anmelden. Nach der Anmeldung hat man die Möglichkeit einen Assistenten zu starten, der alle wichtigen Einstellungen mit dem Benutzer abklappert (admin Passwort, Netzeinstellungen…).

NTP- Server:

Desweiteren kann ich nur empfehlen bei den Zeiteinstellungen einen NTP Server anzugeben, da sich bei mir aus unerklärlichen Gründen die Systemzeit immer um eine Stunde verstellt hat.

Geschwindigkeit:

Das Gerät erreicht bei mir (Fast Ethernet Netzwerk) eine Geschwindigkeit von bis zu 12,5 Mbyte/s. Dies entspricht 100 MBit (also eine volle Auslastung). Auch beim rüberspielen größerer Datenmengen ist der Lüfter nie störend laut geworden. Das Gerät ist somit also auch kein Störfaktor, wenn er im Wohnzimmer steht. Da mir das Design und das die blauen Anzeigedioden sehr gut gefallen haben, hat er einen Platz in meinem Wohnzimmerschrank bekommen.

FTP Dienst:

Einer der ersten Dienste die ich aktiviert habe, war der FTP Server. Um diesen auch außerhalb meines Heimnetzwerks zugänglich zu machen, erstellte ich bei meiner Fritzbox einen Portforwardingeintrag, der alles was auf den Port 21 ankommt zu der CH3SNAS schickt. Vor längerer Zeit habe ich mir bereits einen DynDNS Account eingerichtet an dem die Fritzbox sich bei jedem reconnect einmal anmeldet, damit dieser auch nach einem Reconnect meine IP- Adresse kennt.
Von der Arbeit aus habe ich den FTP Server direkt mal getestet. Die FTP Verbindung klappt sehr gut, dauert aber in „senden“ Richtung innerhalb des Netzes in das Internet entsprechend meiner Internetleitung (2 Mbit) ziemlich lange.

FAZIT:

Bisher bin ich von der kleinen schwarzen Box sehr begeistert und finde das Preisleistungsverhältnis ist bei diesem Gerät erstklassig. In nächster Zeit berichte ich über meine Erfahrungen mit der CH3SNAS.

(Bilder folgen)